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OEM Supplier 2017




Der Fall Volkswagen hat sehr viel in der Automobilwelt verändert. Das Verhalten von Volkswagen war kriminell, unverantwortlich und für die gesamte Branche schädlich. Die Konsequenzen sind immer noch nicht in voller Tragweite absehbar. Zum Beispiel ist das Vertrauen in weiten Teilen der Bevölkerung zerstört und somit wird der Propaganda der Autokritiker jetzt meist geglaubt.

Ich war der Meinung, dass das absurde Schmierentheater, das sich bereits schon vor einem Jahr in der Öffentlichkeit mit dem Verbrennungsmotor und speziell dem Dieselmotor in den Hauptrollen abspielte, an Ignoranz und Dummheit nicht mehr zu überbieten wäre. Doch ich täuschte mich, die Dramatik der Inszenierung wurde noch deutlich gesteigert. Die Auseinandersetzung der letzten zwölf Monate glich eher einem Religionskrieg als einer sachlichen Diskussion. Die Öffentlichkeit wird mit Falschmeldungen – ob bewusst oder durch Unwissenheit – bombardiert und manipuliert. Wenn man die Berichterstattung in vielen Publikumsmedien verfolgte, fällt einem unweigerlich der legendäre und geniale Satz von Albert Einstein ein: „Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.“

Die Zusammenhänge beim Verbrennungsmotor sind äußerst komplex und nur mit Fachkompetenz durchschaubar. Warum wird dann einer Armada von Geistes- und Sozialwissenschaftlern sowie Verwaltungsfachleuten in den Medien, von den Redakteuren und Moderaten meist unwidersprochen, Platz für ihre unbewiesenen Behauptungen oder gar Falschmeldungen eingeräumt? Ingenieure kommen selten zu Wort. Der Feinstaub, der sich nach Einführung des Partikelfilters beim Dieselmotor der Nachweisbarkeitsgrenze nähert, wird mit NOx und CO2 in einen Topf geworfen und daraus entstehen dann Aussagen wie: „Der Dieselmotor ist grundsätzlich schlecht und muss verboten werden.“

Da wird von den selbsternannten „Hütern des Guten“ voller Ideologie und Demagogie pauschal nach dem Motto „Je geringer das Fachwissen, desto lauter die Äußerungen“ auf die Automobilindustrie und ihre Lieferanten eingeschlagen. Dabei ist der Dieselmotor in der CO2 -Diskussion nicht das Problem, sondern ein wichtiger Lösungsansatz. Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, hat das eingesehen und verstanden. Allerdings ist er mit dieser Einsicht in seiner Partei ziemlich alleine.

Jürgen Goroncy
Aus dem Editorial des OEM Supplier 2017


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