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HANSER automotive Mobile Automation/2017

Wie klug werden mobile Arbeitsmaschinen?

Gastkolumne

Industrie 4.0 ist ein Begriff, der heute in aller Munde ist. Er steht für eine Elektronifizierung und Vernetzung von Produktionsmaschinen. Doch nicht nur dort, sondern auch im Bereich der Land- und Baumaschinen findet man heute eine zunehmende Vernetzung der Maschinen: Landmaschinen sammeln Ernte- und Umweltdaten und spielen diese auf den Hof zurück oder Erntemaschinen steuern das neben sich fahrende Transportfahrzeug; auf einer Baustelle wird es zunehmend wichtiger, aktuelle Daten, z. B. über den Fortschritt eines Gewerkes oder den Standort einer Maschine, zu erhalten.

Prof. Dr.-Ing. Marcus Geimer

Prof. Dr.-Ing. Marcus Geimer ist Institutsleiter am Institut für Fahrzeugsystemtechnik mit dem Teilinstitut Mobile Arbeitsmaschinen, Karlsruher Institut für Technology KIT.

Eine Herausforderung, die in der Praxis zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die Standardisierung und Austauschbarkeit der Daten. Vor diesem Hintergrund hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) auf Initiative des Verbands Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) die Gesprächsplattform "Digitalisierung in der Landwirtschaft" etabliert. Ziel der Dialogplattform ist es, die Digitalisierung entlang der Wertschöpfungskette zu begleiten und gemeinsame Handlungsbedarfe zu identifizieren.

Auch wenn der Schritt dieses vernetzten "Big Data" erst noch am Anfang steht, stellt sich die Frage: Was machen wir mit den Daten? Ist die Informationsflut zu hoch, so konzentriert man sich auf wenige Aspekte. Alternativen zeigen Google, Tesla und Co: Die Daten werden mittels Big Data-Methoden analysiert und ausgewertet. Eine dabei eingesetzte Methode ist das Maschinelle Lernen (Machine Learning), bei dem ein Agent ohne Kenntnisse über die Zusammenhänge ein angepasstes Reaktionsverhalten "erlernt". Bei der Bilderkennung wurden solche Methoden sehr erfolgreich eingesetzt und die Erkennungsraten liegen heute über denen des Menschen.

Was bedeutet dies für mobile Arbeitsmaschinen? Können diese Methoden auch dort eingesetzt werden? Es gibt erste Forschungsergebnisse, die einen erfolgreichen Einsatz dieser Methode auch in Bereichen der Bau- und Landmaschinen erwarten lassen. Eine erste Forschungsarbeit wird in Kürze auch an meinem Institut hierzu veröffentlicht.

Aus diesem Grund denke ich, dass wir gerade eine extrem spannende Zeit vor uns haben. Sicherlich werden wir auch auf unserer Tagung Mobile Machines, die wieder im Mai 2019 stattfinden wird, dieses Thema behandeln. Schon heute bin ich sehr gespannt, wie sich das Thema der vernetzten und "intelligenten" Steuerungstechnik entwickeln wird.

Prof. Dr.-Ing. Marcus Geimer

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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.