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HANSER automotive 10/2016

Wie Autos sicher fliegen lernen

Gastkolumne

Priv.-Doz. Dr. habil. Mario Trapp ist am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern Division Manager „Embedded Systems“ (© Fraunhofer IESE).

Priv.-Doz. Dr. habil. Mario Trapp ist am Fraunhofer IESE in Kaiserslautern Division Manager „Embedded Systems“ (© Fraunhofer IESE).

In der Science-Fiction ist die Zukunft des Autos klar vorherbestimmt. Sie werden erst das autonome Fahren und schließlich das Fliegen lernen. Der erste Schritt dieser fiktiven Zukunfts- vision wird bereits Realität. Und wir müssen uns eingestehen, dass die Newcomer in diesem Wettbewerb zweier Entwicklungskulturen das Tempo vorgeben. Der New Economy ist das "Wie man es schon immer gemacht hat" egal. Sie denken und bauen Autos als Softwaresystem auf Rädern. Sie schauen nicht auf das, was war, sondern auf das, was möglich sein wird. Dadurch sind sie schnell und hochinnovativ.

Das Ergebnis sind intelligente Funktionen und hochflexible Softwarearchitekturen. Und ein Upgrade zum autonomen Fahren wird einfach per Download möglich. Da aber ein Auto nun mal kein Smartphone und ein Autopilot keine einfache App ist, waren schwere Unfälle vorhersagbar – genauso wie die erhobenen Zeigefinger der alten Schule, dass Autos keine Spielzeuge seien und deren Sicherheit oberste Priorität haben müsse.

Und in der Tat: Die Kunst besteht nicht darin, Autos das Fahren oder irgendwann vielleicht sogar einmal das Fliegen zu lehren. Die Kunst besteht darin, dass Autos sicher fliegen lernen. Aber wie weit sind wir in der Sicherheit wirklich voraus? Beim autonomen Fahren fällt der Vergleich nicht wirklich klar aus. Und objektiv betrachtet, gibt es im Fahrzeug keine innovativen Software-Architekturen, wie sie der neue Wettbewerb zu bieten hat – und somit auch keine Erfahrung zu deren Absicherung. Wenn es also der Anspruch ist, dass Autos in Deutschland sicher fliegen lernen, wird man die bestehende Safety-Kompetenz weit mehr als heute durch Forschung und Vorausentwicklung vorantreiben müssen. Offene Fragen gibt es viele: Wann ist ein autonomes Fahrzeug sicher? Wie sichert man kognitive Funktionen ab? Wie garantiert man die Sicherheit eines Car2X-Verbundes? Wie gewährleistet man Security? Wie funktioniert ein sicherer Download neuer Assistenzfunktionen per Fahrzeug-App? Dies sind nur wenige der vielen Beispiele von offenen Fragen, die sich neben den akuten Herausforderungen, wie dem Umgang mit der massiven Variantenvielfalt oder aktuellen Fahrerassistenzsystemen, stellen.

Wenn sich am 8. und 9. November wieder die Safety-Experten auf der Safetronic.2016 in Stuttgart treffen, werden sie sich intensiv mit diesen und vielen anderen Fragen befassen und Lösungen diskutieren. Wer aber Safety auch in Zukunft als Alleinstellungsmerkmal beanspruchen möchte, wird ihnen auch zurück im Alltag den Freiraum und die Ressourcen bieten müssen, um sich neben dem Tagesgeschäft den dringend anstehenden Fragen widmen zu können. Denn wie auch immer das Auto von übermorgen wirklich aussehen wird, es soll mit Sicherheit aus Deutschland kommen.

Ihr Mario Trapp

Service

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de


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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.