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HANSER automotive 07-08/2013

Voll vernetzt

Editorial

Sicher, schnell und entspannt ans Ziel zu kommen, ist die Vision der Mobilität von morgen. Welche Konzepte dabei die Automobilhersteller und Zulieferer verfolgen, konnte man in den vergangenen Wochen eindrucksvoll auf diversen Presseveranstaltungen von Herstellern und Zulieferern sehen. Unisono sind sich alle einig, dass die Probleme des Verkehrs nur mit der Kommunikation der Fahrzeuge miteinander und mit ihrer Umwelt sowie der Vernetzung der Funktionen im Fahrzeug selbst in den Griff zu bekommen sind. Das Schlagwort "Automatisiertes Fahren" ist dabei in aller Munde.

Einen Vorgeschmack auf die "digitale Revolution auf Rädern" und welche Möglichkeiten eine Vernetzung verschiedener Systeme bringt, zeigt die neue S-Klasse von Mercedes. Hier wurde das derzeit technisch Machbare verbaut, beziehungsweise ist in der Zubehörliste zu ordern. Sie stellt die technologische Speerspitze nicht nur bei Mercedes-Benz, sondern im Automobilbau schlechthin dar: Es ist das erste Auto, das Unebenheiten im Voraus mittels Stereokamera erkennt und das Fahrwerk entsprechend regelt. Schlaglöcher sind somit kaum mehr zu spüren. Das "Highlight" dürfte aber die 360-Grad-Rundumsicht mittels Kameras und Radarsensoren darstellen. Daraus leitet sich dann eine fast unüberschaubare Anzahl an Sicherheits- und Komfortsystemen ab. Es ist auch das erste Auto, das ganz ohne Glühlampen auskommt, fast 500 LEDs übernehmen die Beleuchtung von Straße und Fahrzeug.

Einen weiteren Ausblick darauf, wie Vernetzung die Sicherheit und Effizienz des Straßenverkehrs positiv beeinflussen kann, hat nun das simTD-Konsortium (Sichere intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland) auf seiner Abschlussveranstaltung demonstriert. Im bislang größten Feldversuch wurde die Tauglichkeit der Car-to-X-Technologie nachgewiesen. Die eingesetzte Funktechnologie basiert auf dem WLAN-Standard, zusätzlich werden Mobilfunkdaten zur Übermittlung von Nachrichten genutzt. Bei vollständiger Durchdringung des Marktes mit simTD-Funktionen könnten, so die Forscher, jährlich bis zu 6,5 Mrd. Euro der volkswirtschaftlichen Kosten von Verkehrsunfällen vermieden werden.

Doch richtig interessant wird Car-to-Car-Kommunikation erst dann, wenn etwa 30 Prozent der Fahrzeuge auf der Straße dabei sind. Von den am simTD-Projekt beteiligten Autobauern hat bislang nur Mercedes konkrete Pläne für eine baldige Umsetzung. Zur Verfügung steht der Assistent zunächst als Optionsausstattung für die Kompakt-Modelle der A-, B- und CLA-Klasse. Bei allen anderen Pkw der Schwaben – mit Ausnahme der S-Klasse – soll noch im laufenden Jahr eine Nachrüstlösung angeboten werden. Die Preise belaufen sich auf einige hundert Euro. In der Zwischenzeit arbeitet Daimler an der nächsten Entwicklungsstufe des Systems, das unter anderem für die S-Klasse erhältlich sein soll. Bis dahin muss also ausgerechnet das High-Tech-Flaggschiff der Marke auf die neueste Technik verzichten.

Ihr Klaus Oertel

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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.