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HANSER automotive 11-12/2017

Verkehrs- und Energiesektor koppeln

Editorial eMobility

Klaus Oertel, Chefredakteur HANSER automotive

Klaus Oertel, Chefredakteur HANSER automotive

Noch sind Elektroautos die Exoten auf den Straßen. Ein Grund, warum der Verkauf von Elektrofahrzeugen schleppend vorangeht, ist die fehlende Ladeinfrastruktur. Soll der Verkehr der Zukunft so nachhaltig wie möglich werden, kommt man aber am Elektroauto nicht vorbei. Klar ist auch: Elektromobilität ist nicht ohne staatliche Förderung der Infrastruktur durchzusetzen. Der Aufbau und der Betrieb von Ladestationen rechnet sich gegenwärtig nicht und es gibt auch keine belastbaren Geschäftsmodelle. Für Deutschland sieht der ZVEI einen aktuellen Bedarf von etwa 10.000 Ladestationen – sowohl im öffentlichen als auch nicht-öffentlichen Raum. Darüber hinaus müssten weitere 1.000 Schnellladestationen, zum Beispiel entlang von Autobahnen, errichtet werden. Auch in Wohngebieten seien öffentliche Ladestationen mit mehreren Ladepunkten fürs Schnelladen einzurichten. Ebenso wichtig ist aber auch die Modernisierung der Elektroinstallation in Wohngebäuden, denn die meisten Wohnhäuser in Deutschland sind auf einen Ladestrom von zehn Ampere und mehr über mehrere Stunden nicht ausgelegt.

Neben den Ladestationen ist der Aufbau einer integrierten Ladeinfrastruktur aus Fahrzeugen, Energieversorgung sowie Abrechnungssystemen erforderlich. Viel entschiedener als bisher muss der Verkehrs- mit dem Stromsektor gekoppelt werden. Denn nur so kann die größte Herausforderung, nämlich das Kapazitätsproblem, überhaupt gelöst werden. Wenn der Verkehr emissionsneutral werden soll, bedarf es wesentlich mehr Elektrofahrzeuge als heute – und diese müssten ausschließlich mit Ökostrom betrieben werden. Das Problem dabei: Heute benötigt der gesamte Verkehrssektor nur 12 TWh pro Jahr, also gerade einmal zwei Prozent des in Deutschland produzierten Stroms (2015: 651 TWh). Doch sollte das Szenario eines vollständig dekarbonisierten Verkehrs Realität werden, würde allein der Strombedarf des Verkehrssektors laut Experten bei jährlich etwa 900 TWh liegen, also deutlich über der Strommenge, die zurzeit insgesamt in Deutschland erzeugt wird.

Ihr Klaus Oertel

Service

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de


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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.