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HANSER automotive 10/2013

Trends in mobilen Arbeitsmaschinen

Gastkolumne

Prof. Dr.-Ing. Marcus Geimer, KIT, Institute of Vehicle System Technology, Chair of Mobile Machines

Prof. Dr.-Ing. Marcus Geimer, KIT, Institute of Vehicle System Technology, Chair of Mobile Machines

Ein Landwirt möchte sein Erntegut dann einfahren, wenn es optimal gereift ist, und ein Bauunternehmer hat die Aufgabe, eine Straße zu erstellen. Hierfür benötigen sie effiziente Maschinen und Informationssysteme, die sie optimal unterstützen. Zudem stehen diese Personen unter einem immensen Kostendruck: der Verbraucher kauft die günstigsten Lebensmittel und eine Kommune vergibt den Auftrag an den kostengünstigsten Anbieter.

Aus diesem Grund sind die Hersteller mobiler Arbeitsmaschinen heute mehr denn je aufgefordert, kostengünstige, wirtschaftliche Maschinen zu entwickeln. Neben den Herstellkosten sind auch die Betriebskosten, wie z. B. der Kraftstoffverbrauch, relevant. Aus diesem Grund nehmen die Funktionsvielfalt und die Freiheitsgrade in den Maschinen zu. Beispiele sind hybride Antriebsstrukturen, automatisierte Prozesse und die Anzeige von Verbrauchswerten.

Die Beherrschung der zunehmenden Funktionsvielfalt und Freiheitsgrade kann nur durch elektronische Assistenz- oder Steuerungssysteme ermöglicht werden, der Mensch kann die Komplexität alleine nicht mehr beherrschen. Es werden Steuerungssysteme benötigt, die dem Bediener komprimiert aufbereitete Informationen bei Entscheidungsprozessen zur Verfügung stellen und eine Vielzahl von Funktionen automatisiert durchführen.

Neue, in der Informatik entwickelte Steuerungsstrukturen können die oben genannten Anforderungen erfüllen. So wurde das Organic Computing an meinem Lehrstuhl exemplarisch an einem Traktor erprobt. Diese Steuerungsarchitektur ist lernfähig und kann sich an unterschiedliche Situationen anpassen. Es können wiederkehrende Situationen, wie beispielsweise das Grubbern oder Düngen, erkannt und optimierte Einstellungen automatisiert vorgenommen werden. Umwelteinflüsse, die einen Einfluss auf den optimalen Prozess haben, werden berücksichtigt. Neue, unbekannte Zyklen können zudem erkannt und gespeichert werden. Diese Methodik ist der Natur nachempfunden, in der mit einfachen Regeln ein Gesamtoptimum erreicht werden kann.

Insgesamt erwarte ich zukünftig neue Steuerungssysteme, die den Benutzer zur Entscheidungsfindung einbeziehen, jedoch in weiteren Bereichen autonom arbeiten. Diese werden vorhersehbar agieren, sodass der Benutzer solchen Systemen vertrauen kann und sich auf sie gerne verlässt.

Ihr Marcus Geimer

Service

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de


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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.