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HANSER automotive 10/2015

Schwarz-Hüte

Editorial

Alles sicher, alles gut! Das sagten die Autohersteller immer, wenn es um Vernetzung und Internet im Auto ging. Spätestens seit im Rahmen eines Sicherheitstests des US-Magazins WIRED ein Jeep Cherokee während der Fahrt geknackt wurde, sind die Entwicklungsabteilungen aufgeschreckt.

Zwei "White Hats" (das sind die Guten) versuchten herauszufinden, ob sich Connected Cars manipulieren lassen − mit Erfolg. Die Hacker schafften es unter anderem Radio, Klimaanlage, Scheibenwischer während der Fahrt zu kontrollieren und konnten sogar das Getriebe mitten auf der Autobahn abschalten. Der Hersteller reagierte mit einem Sicherheits-Patch und startete einen Rückruf. Die "Täter" nutzten eine Schwachstelle in einer Komponente des Uconnect-Systems, programmierten einen Chip im Infotainment-System um, und spielten von dort aus gefälschte Steuerbefehle auf den CAN-Bus, an dem auch sicherheitskritische Steuergeräte für Motor, Lenkung und Bremsen hängen.

Wie lassen sich Connected Cars sichern? IT-Experten argumentieren für die komplette Isolierung aller sicherheitsrelevanten Steuergeräte von vernetzten Systemen. Außerdem müssten die Verschlüsselung der Daten und die Algorithmen für die Authentifizierung von Sender und Empfänger korrekt umgesetzt sein. Mindestens eines von beiden sei bei Jeep fehlerhaft gewesen. Letztlich geht es darum, die technischen Hürden so hoch zu legen, dass sich der der Aufwand für "Black Hats" (das sind die Bösen!) nicht mehr lohnt. Eine absolute Sicherheit gibt es aber nicht!

Doch genau das ist das Dilemma der Entwickler, denn sie müssen durch neue Car-IT-Lösungen Kaufanreize für jüngere Käuferschichten setzen, auf der anderen Seite werden sie von der schnelllebigen IT- und Consumerbranche getrieben und müssen ihre Schnittstellen öffnen.

Die Menge und die Art der Funkverbindungen, die Systeme innerhalb des Fahrzeugs mit dem Internet oder Cloud-Diensten verbinden wie Bluetooth, WLAN, Mobilfunknetze oder schlüsselllose Zugangssysteme vergrößern die Angriffsfläche. Und schon in einigen Jahren werden Autos − ähnlich wie Smartphones und PCs − per Update in der heimischen Garage auf den neuesten Software-Stand gehoben bzw. Bugs eliminiert.

Noch einfacher geht natürlich die Steuergeräte-Manipulation, wenn man direkt Zugriff auf den Sourcecode hat, wie die Abgasaffäre von Volkswagen zeigt. Dass Black Hats nun auch in Entwicklungsabteilungen arbeiten, ist jedoch neu für mich.

Ihr Klaus Oertel

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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.