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HANSER automotive 05-06/2017

Messtechnik 2.0

Editorial

Neue Anwendungen wie hochautomatisiertes Fahren, Car-2-X, Software-Updates-Over-The-Air oder Fahrzeuge als Teil des Internets der Dinge, erzeugen völlig neue Anforderungen an die nächste Generation von Steuergeräten. Die traditionelle Automobil-Kommunikation basiert immer noch auf der Idee Signale zwischen Steuergeräten als Broadcast auszuliefern. Diese signalbasierte Architektur passt sehr gut für Steuerungsdaten von begrenzter Größe, die zyklisch kommuniziert werden müssen. Neue Anwendungen und Services im Auto benötigen aber anspruchsvollere Protokolle. Das neue Konzept einer service-orientierten Kommunikation basiert auf Anwendungen, die einen Service auf dem Kommunikationssystem anbieten und anderen Anwendungen, die diesen Service abonnieren. Die Daten werden in diesem Fall nur an die Abonnenten gesendet. Eine solche serviceorientierte Architektur ist aus der IT lange bekannt, in der Automobilindustrie bedeutet dies aber einen Paradigmenwechsel.

Da eine solche Architektur bereits in den nächsten Jahren in Serie gehen soll, stehen nicht nur Entwickler vor großen Herausforderungen, auch die Absicherung und der Test müssen dem folgen - und das nicht nur im Labor und auf dem Prüfstand. Auch im Feld müssen die elektronischen Funktionen analysiert, diagnostiziert, gewartet und optimiert werden. Dies ist für mobile Servicedienstleistungen (z. B. Software as a Service) und autonomes Fahren zwingend erforderlich, einerseits um die Algorithmen zu beobachten und andererseits die gewonnen Erkenntnisse schnell in die Flotte zu bringen − ohne Rückruf und Werkstattaufenthalt. Lösungsvorschläge, wie das gelingen kann, zeigt der Beitrag auf Seite 29 in diesem Heft.

Ein weiteres Thema, das die Messtechniker derzeit umtreibt, sind die Messungen der Schadstoffemissionen im tatsächlichen Fahrbetrieb (Real Driving Emissions − RDE, siehe Beiträge ab Seite 10). RDE-Messungen sind ab diesem Herbst Bestandteil der Typprüfung. Dabei müssen eine Vielzahl von Parametern gemessen und die Werte in Abhängigkeit von der jeweiligen Fahrzeug- und Fahrsituation reproduzierbar ermittelt werden. Das hört sich einfacher an als es ist. Denn jeder Fahrer hat seinen eigenen Fahrstil und dieser variiert auch noch von Tag zu Tag. Dies alles zu messen, erzeugt Unmengen von Daten, die wenig vergleichbar und nur bedingt aussgefähig sind. Die nötige Datenmenge muss daher beherrschbar sein. Tests von Modellen, Software und Hardware werden daher zunehmend virtualisiert und in die Cloud verlagert. Nur so kann die Messtechnik mit den neuen Fahrzeuganwendungen Schritt halten.

Ihr Klaus Oertel

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Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.