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HANSER automotive 05-06/2018

Messen und Testen 4.0

Editorial

Ich wundere mich immer wieder: In Versuchsfahrzeugen ist Improvisation an der Tagesordnung. Messhardware türmt sich im Kofferraum, verbunden von Kabelgewirr, unzähligen Steckverbindern und Verteilerboxen. Häufig fährt bei den Versuchsingenieuren dann die Sorge mit, dass unterwegs ein Stecker herausrutscht oder die Datenaufzeichnung aus anderen Gründen abbricht. Dabei ist das sichere Erfassen der Daten doch ein zentrales Handlungsfeld, denn die Zeit mit teuren Hardwareprototypen ist in den eng getakteten Entwicklungszyklen neuer Modelle so knapp bemessen, dass solche Fehler nicht passieren dürfen.

Dass es auch anders geht zeigt der Beitrag ab Seite 38 . Schon seit geraumer Zeit entwickelt die Firma ETAS zuverlässige Hardwarelösungen, basierend auf robusten Gehäusen mit Steckverbindung für eine übersichtliche Integration. Einmal zusammen gesteckt, ist die Stromversorgung und die Datenverbindung gewährleistet. So werden Tests im Versuchsfahrzeug auf eine professionelle Basis gestellt und funktionieren auch bei Wintertests in arktischer Kälte zuverlässig .Da viele Systeme relevant für die Sicherheit der Insassen und die Typenzulassung sind, gilt es, die Tests auch umfangreich zu dokumentieren. Hierfür bietet die Firma nun den Drive-Rekorder ES820 an: Mit bis zu ein Terabyte Speicherkapazität können Daten und Messsignale auf Versuchsfahrten komplett aufgezeichnet werden und auch gleich ins Firmennetzwerk übertragen werden.

Doch nicht alles lässt sich per Versuchsfahrt messen. So ist bei automatisiert fahrenden Autos die zum Nachweis der Sicherheit erforderliche Fahrzeugerprobung über Milliarden von Kilometern schlichtweg nicht mehr durchführbar. Tests auf Prüfständen und auf der Straße würden viele Jahrzehnte dauern und sind daher nicht realisierbar. Deshalb hat die Simulation als kostengünstigere Alternative zu den praktischen Fahrtests signifikant an Bedeutung gewonnen. Kopplung realer und virtueller Tests ist hier das Schlagwort. Dabei fließt die Realität in eine simulierte Fahrumgebung ein. Mithilfe von Cloud-Technologien wird die Validierung der Automatisierungsfunktionen dabei bis zu hundert Mal schneller abgewickelt als auf der Straße.

Wurden die Testszenarien erfolgreich gemeistert, kann das autonome Fahrzeug dann in der Realität auf speziell ausgerüsteten Teststrecken im echten Fahrzeug validiert werden.

Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

Ihr Klaus Oertel

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Frau Kristin Franke
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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.