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HANSER automotive 03-04/2017

In Shanghai blüht die Zukunft

Editorial

Klaus Oertel, Chefredakteur

Klaus Oertel, Chefredakteur

Wer heutzutage die Zukunft der Mobilität sehen will, muss weit reisen. Bei Digitalisierung und Connectivity ist die CES in Las Vegas mittlerweile erste Adresse und für Elektromobilität positioniert sich immer mehr die Shanghai Auto als weltweit wichtigste Trendmesse. Während sich die Frankfurter IAA fünf Monate vor Beginn schon neun Absagen von Autoherstellern einhandelte, demonstriert China mit der Shanghai Auto nicht nur seine Marktmacht und die Zukunftsthemen der Branche, sondern es debütieren auch völlig neue Automarken wie Lynk, NIO oder die in Hong Kong ansässige Hybrid Kinetic Group. Im Fokus steht dabei der Aufbruch in das Zeitalter der Elektroautos.

Die Wirtschaft Chinas dominiert Asien und mit China steigt die Bedeutung des asiatischen Automarkts. Experten gehen davon aus, dass im Jahr 2025 schon 47 Prozent aller weltweiten Pkw-Verkäufe auf Asien entfallen. Das Weltautogeschäft wächst seit 2005 überwiegend nur durch China – und das bleibt auch in den nächsten Jahren so. Auf dem größten Fahrzeugmarkt sollen bis 2025 jährlich etwa zehn Millionen sogenannte NEVs (New Energy Vehicles, also Elektroautos und Plug-in-Hybride) verkauft werden. Letztes Jahr wurden weltweit 873.000 NEVs verkauft, davon allein in China 507.000. Bereits im Jahr 2020 rechnet das CAR-Institut mit jährlich vier Millionen NEV-Verkäufen in China. Zum Vergleich, in Deutschland wurden im letzten Jahr 25.200 NEV zugelassen.

Auch für die deutschen Hersteller ist China mittlerweile der größte Markt. Wegen der staatlichen Elektroquote müssen sie aber einen immer größer werdenden Teil ihrer Neuwagen als NEV verkaufen, sonst drohen hohe Strafzahlungen. Eine ganze Reihe zukünftiger Premium-Elektroautos standen daher in Shanghai. Wie wichtig China z. B. für Volkswagen ist, hat Konzernstratege Thomas Sedran klar gemacht, indem er die MEB-Plattform als "epochal für VW" bezeichnete, so wie einst der Übergang vom Käfer zum Golf. Und genau dieser epochale Schritt wurde auf Konzernbreite in Shanghai ausgerollt, nicht in Frankfurt!.

Auch die Export-Offensive chinesischer Automarken läuft stark an, und ihre Marken werden auch in den westlichen Ländern Käufer finden. Autos von schlechter Qualität? Das war gestern.

Wenn die IAA nicht zum Auslaufmodell mutieren will, muss sie sich für die Zukunftsthemen Digitalisierung, Vernetzung und Elektromobilität öffnen und Internet- und Mobilitätsanbietern, aber auch Start-Ups attraktive Themenhallen anbieten. Eine inhaltliche leere Verkaufsmesse wird den Automobil–standort Deutschland nicht weiterbringen.

Ihr Klaus Oertel

Service

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de


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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.