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HANSER automotive 11-12/2015

Gretchenfrage – event- oder zeitgesteuert?

Dr. Kai Richter ist CTO der Symtavision GmbH in Braunschweig.

Dr. Kai Richter ist CTO der Symtavision GmbH in Braunschweig.

Innovation geht NUR durch Software − das ist allerspätestens seit der medienwirksamen Vorstellung des Audi zFAS klar. Also heißt die Devise: Mehr Software, mehr Funktionen, mehr Nutzen, mehr Geschäft! Mehr Software heißt dabei immer auch: Mehr Abstimmung zwischen den − meist vernetzten − Software-Teilen. Abstimmung bedeutet: die Software immer genau dann ausführen, wenn sie "dran" ist (Stichwort: Echtzeit); zu genau diesem Zeitpunkt auch die Ausführungskomponenten verfügbar haben (Stichwort CPU-Last und Bus-Last); kommunizierende Software-Teile in der richtigen Reihenfolge und schnell genug ausführen (Wirkketten); sicherstellen, dass sich Software-Teile nicht gegenseitig stören (Safety&Security) etc.

Für diese Aufgabe reicht es nicht, sich auf die Entwicklung einzelner Software-Teile zu konzentrieren. Vielmehr müssen Architekturen, Abläufe und Schedules passend gemacht werden! Das ist unsere Welt, die Welt von Symtavision. Je nach Anwendung, Anforderungen und Präferenz des Kunden setzen unsere Ingenieure dabei auf verschiedene Steuerungs-Mechanismen, z. B. zeitgesteuerte und eventgesteuerte Abläufe, synchrone und asynchrone Kommunikation etc. Die jeweiligen Anforderungen entscheiden darüber, welcher Mechanismus der geeignete ist. Damit übernehmen wir einen Teil der Integrationsverantwortung und geben das Architektur-Know-how an unsere Kunden weiter. Hin und wieder beobachten wir eine Art Lagerbildung. Diskussionen um das Für und Wider bestimmter Konzepte werden sehr vehement geführt und nehmen bisweilen dogmatische Züge an. "Zeitgesteuerte Architekturen sind einfacher zu verstehen und damit sicherer", argumentierten die einen, "Nein, eventgesteuerte Systeme sind flexibler und kostengünstiger", die anderen. Auch wenn die Argumentationen im Einzelfall richtig sind, habe ich manchmal den Eindruck, es ginge den Protagonisten jeweils um die Durchsetzung eines einzigen Ansatzes für die gesamte Fahrzeug-Architektur (oder zumindest große Teile davon). Das wäre jedoch paradox und gefährlich. Denn die steigende Integration unterschiedlicher Funktionen führt doch gerade dazu, dass die beste Lösung aus einem "geeigneten Mix" entsteht.

Die Frage lautet also nicht, welches Konzept "das beste" ist, sondern welche Kombination die Anforderungen am besten erfüllt. Das allerwichtigste dabei ist, zunächst ebendiese Anforderungen an die Abläufe, die Schedules und die dynamische Architektur grundsätzlich zu verstehen. Das gilt vor allem für Systeme von der Größe und Komplexität eines zFAS. Wer darauf (bewusst oder unbewusst) verzichtet, geht hohe Risiken ein. Wer sich systematisch damit befasst, wird das nötige Wissen aufbauen, die richtigen Entscheidungen treffen und schließlich die erfolgreicheren Projekte durchführen – egal, ob zeit- oder eventgesteuert.

Dr. Kai Richter

Service

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Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de


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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.