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HANSER automotive 07/2020

Flatten-the-other-Curve

Gastkolumne

Georg Stawowy ist Vorstand für Innovation und Technik der Lapp Holding AG. © Wolfram Scheible

Vom Ziel der Bundesregierung, bis 2020 eine Million Elektroautos auf deutsche Straßen zu bringen, ist Deutschland weit entfernt. In den Köpfen der Verbraucher haben sich einfach zu viele Gegenargumente festgesetzt. Elektroautos müssen deshalb vielmehr zu einem emotionalen Must-Have werden. Statt einem dicken SUV als Statussymbol zu haben, müsse es einfach schick und trendy werden, smarte und intelligente Mobilitätslösungen im Alltag zu nutzen. Dazu gehören der ÖPNV, Carsharing, Car2Go aber auch insbesondere die Nutzung von Elektroautos. Um dieses gesellschaftliche Umdenken zu erreichen, müssen aber auch die Politik und insbesondere die Automobilindustrie ihre Marketingstrategien komplett verändern. Letztlich hilft das auch den Automobilherstellern langfristig zukunftsfähig zu sein.

Rein rational gesehen, lösen sich hingegen schon heute viele Gegenargumente immer mehr in Luft auf: Die Reichweite der E-Autos wird sich laut Statist.com von 2017 bis 2022 auf 491 km nahezu verdoppeln. Der BMWi3 fährt schon heute bis zu 359 Kilometer elektrisch. Der Audi e-Tron wird mit einer Reichweite von 446 km angegeben. Und der neue VW ID.3 soll bis zu 420 km Reichweite schaffen. An den Ladepunkten und an der Ladedauer wird es ebenfalls nicht scheitern. Die Zahl der Ladesäulen wächst. An den Schnellladesäulen im Sortimo Innovationspark Zusmarshausen können E-Autos in 45 Minuten geladen werden. Kommen demnächst Elektrofahrzeuge auf den Markt, die mit einer Leistung von bis zur 420 Kilowatt geladen werden können, ist die Ladung bereits in nur 10 Minuten voll. Und E-Autos werden immer billiger. Aktuell sind E-Fahrzeuge noch teurer, weil Entwicklungskosten noch nicht amortisiert sind und weil es bei der Batterie noch Entwicklungsbedarf gibt. Aber auch heute schon hat der Verbraucher finanzielle Vorteile: Zieht man staatliche Zuschüsse und Rabatte ab, liegt der E-Golf bei rund 20.000 Euro gegenüber 21.890 Euro für einen Verbrenner-Golf.

Das Auto treibt nicht die Energiewende. Die Energiewende wird das E-Auto zu einem sinnfälligen Element machen. Parallel geraten immer mehr traditionelle Hersteller unter Druck. Ein Verbrenner besteht aktuell aus rund 2.500 Bauteilen, ein E-Fahrzeug nur aus 250 Bauteilen. Tesla beispielsweise baut eigene Steuergeräte: ein zentrales Steuergerät statt viele dezentrale im Verbrenner-Auto. Allein diese Beispiele zeigen, dass traditionelle Hersteller letztlich den Wandel zum E-Auto mit smarten und intelligenten E-Fahrzeugen begleiten müssen, wenn sie überleben wollen.

Wir wissen, dass wir die Klima-Krise nicht durch einen Lockdown bewältigen können. Deshalb heißt es jetzt: Flatten-the-other-Curve. Wir müssen verstärkt in Nachhaltigkeit investieren. Dazu zählt auch der konsequente Ausbau der Elektromobilität.

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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.