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HANSER automotive 07-08/2019

Safety by Design

Editorial

Laut der deutschen Verkehrsunfallstatistik 2018 werden über 98% der Verkehrsunfälle zumindest teilweise durch den Menschen verursacht. Ein genauerer Blick auf die Statistik zeigt aber auch, dass die durchschnittliche Entfernung zwischen zwei tödlichen Unfällen auf Autobahnen 661 Millionen Kilometer beträgt.

Um den vollen Sicherheitsvorteil des automatisierten Fahrens auszuschöpfen – also besser zu sein als der durchschnittliche Fahrer– müssen automatisierte Fahrsysteme daher eine sehr hohe Verfügbarkeit haben.

Noch gibt es jedoch keine Entwicklungsstandards für hochautomatisierte Antriebssysteme der SAE-Stufen L3 und höher. Solche Systeme existieren entweder noch nicht oder es fehlt den verfügbaren Lösungen die Reife und sie werden daher nicht eingesetzt. Zwar legt die kürzlich veröffentlichte Norm ISO/PAS 21448 (SOTIF) einen Entwicklungsprozess für die Analyse, Verifizierung und Validierung von Safety-Szenarien und -Anwendungen fest. Betrachtet werden hier jedoch nur L1- und L2-Funktionen.

Nun haben 12 Unternehmen aus dem Automobil- und Mobilitätsbereich (Aptiv, Audi, Baidu, BMW, Continental, Daimler, Fiat Chrysler, HERE, Infineon, Intel und Volkswagen) erstmals Rahmenbedingungen zur Sicherheit von automatisierten Fahrzeugen mit SAE Level 3 und höher in einem White Paper mit der Bezeichnung „Safety First for Automated Driving” (SaFAD) veröffentlicht. Das 157-seitige Dokument fasst die Expertise von Schlüsselunternehmen der Tech-Branche und Veröffentlichungen und Empfehlungen von Behörden oder Verbraucherverbänden zusammen. Die grundlegende Motivation ist dabei, einen Überblick und eine Anleitung über Entwurfsmethoden und V&V-Strategien von sicheren automatisierten Fahrzeugen zu geben. So bietet SaFAD Entwicklern und Betreibern automatisierter Fahrzeuge nun eine klare Nachvollziehbarkeit, von der grundsätzlichen Anforderung „sicherer als der durchschnittliche Fahrer“ bis zu den im Fahrzeug und Backend verwendeten Komponenten wie zum Beispiel Kameras oder Lenksysteme.

12 Grundprinzipien stellen die Grundlage des Dokuments dar, welche weiter verfeinert die Eigenschaften („capabilities“) automatisierter Fahrzeuge definieren. Die Komponenten im Fahrzeug und Backend („elements“), die diese „ capabilitites“ ermöglichen, werden durch eine generische Architektur vernetzt. Zusammengefasst sind alle relevanten Sicherheitsmethoden für das automatisierte Fahren nach SAE Level 3 und Level 4. So gehen die Autoren u. a. auf die Themen Safe Operation, Operational Design Domain, Initiated Handover, Security, User ‧Responsibility, Data Recording und Behavior in Traffic ein.

Dieses Dokument kann nun als Diskussionsgrundlage für weitere Schritte dienen, es definiert jedoch kein spezifisches Produkt und sollte auch nicht als als Mindest- oder Maximalanforderung oder gar Norm in Bezug auf die Zuverlässigkeit gesehen werden.

Ihr Klaus Oertel

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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.