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HANSER automotive 05/2019

Diagnose 2.0 mit ODX und OTX

Editorial

An die Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit fahrzeuginterner Systeme werden in Zukunft noch viel höhere Anforderungen gestellt werden als bisher –- vor allem, wenn man an automatisierte Fahrfunktionen denkt oder an die Kommunikation mit anderen Fahrzeugen, mit der umgebenden Infrastruktur oder der Cloud.

In vielerlei Hinsicht haben diese Szenarien einen erheblichen Einfluss auf das Thema Fahrzeugdiagnose, nicht nur in der Steuergeräte-Entwicklung zur Erstellung von Testsequenzen, sondern auch in der Produktion bei Prüfabläufen für EOL-Tester und in der Werkstatt für die geführte Fehlersuche. Hatte die Diagnose in der Vergangenheit nur eine Kontrollfunktion für die Einhaltung gesetzlicher Abgasstandards, kommt sie heute also in der gesamten Wertschöpfungskette von der Entwicklung bis zum Service zum Tragen.

Eine Diagnose bzw. Fehlererkennung erfolgt in der Regel zweistufig: Zunächst überprüfen die Steuergeräte ihre Umgebung aus Sensoren, Aktoren und anderen Steuergeräten auf Fehler und speichern erkannte Auffälligkeiten. Ein externes Expertensystem kann dann bei Bedarf über die OBD-Buchse auf diese Einträge im Fehlerspeicher zugreifen und Hinweise zur Fehlerursache geben. Der Zugriff auf die Steuergeräte erfolgt über Protokolle, die Parametrierung der Expertensysteme über standardisierte Beschreibungsformate wie ODX und OTX.

OTX steht für „Open Test sequence eXchange“ und ist als Austauschformat in der ISO 13209 standardisiert. Die wohl wichtigsten Eigenschaften von OTX sind die Austauschbarkeit und die Langzeitverfügbarkeit von Prüfwissen, denn die Diagnoseabläufe basieren auf XML und sind zwischen Prozesspartnern mit unterschiedlichen Plattformen und Diagnosetestern austauschbar. Hinzu kommt, dass OTX die direkte Unterstützung von Variantenmanagement ermöglicht. Mittlerweile existiert eine wachsende Zahl von standardkonformen OTX-Editoren, welche komfortables grafisches Editieren ermöglichen, sodass nicht umständlich im XML-‧Source‧-Code gearbeitet werden muss.

In den Fachbeiträgen auf den Seiten 20ff. und 36ff. gehen die Autoren der Firmen emotive und Sontheim detailliert auf die Möglichkeiten und Anwendungen von OTX/ODX ein und zeigen auf, wie mit leistungsfähigen Werkzeugen wichtige Informationen während des Lebenszyklus eines Fahrzeugs gewonnen werden können. Auch eine zeitliche Vorhersage eines Ausfalls einer Komponente ist mit KI möglich.

Das alles ist sicher kein Hexenwerk. Aber eine spannende Herausforderung für Anbieter von Diagnose-Tools.

Ihr Klaus Oertel

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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.