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HANSER automotive 10/2017

Connected Security

Editorial

Unser Körper ist unzähligen Krankheitserregern ausgesetzt: Dass wir dennoch nicht ständig krank sind, verdanken wir einem gut funktionierenden Immunsystem. Seine größte Stärke: Aus mehr oder minder erfolgreichen Angriffen auf den Organismus zu lernen und daraus neue Abwehrkräfte zu entwickeln. Nichts anderes machen Angriffserkennungs- und Abwehrsysteme in der IT.

Prognosen zufolge werden schon in fünf Jahren über 380 Mio. Fahrzeuge vernetzt sein. Schnittstellen zu Smartphones und die Möglichkeit zur V2X-Kommunikation schaffen größere Angriffsflächen. Wie bei allen IT-Systemen gibt es auch in Automobilen verschiedene Schwachstellen für potenzielle Hackerangriffe. Zu den gängigen Angriffspunkten gehören unter anderem die TCU, der OBDII-Port sowie alle Systeme, auf die via Bluetooth oder USB zugegriffen werden können. Diese neue, vernetzte Welt erfordert daher Sicherheitsstrategien, in denen die funktionale Sicherheit und die Automotive Security untrennbar miteinander verknüpft sind. Bisher gehen die meisten Meldungen zu Fahrzeug-Hacks zwar auf Forscher zurück. Damit sich daran nichts ändert, muss die Cyber-Sicherheit ab dem ersten Tag der Produktentwicklung berücksichtigt werden, sodass potenzielle Sicherheitslücken erst gar nicht entstehen. Wie aber lassen sich angriffstypische Anomalien in der Bordnetzkommunikation erkennen? Die Security-Experten der Bosch-Tochter Escrypt haben hierzu Angriffsszenarien auf Fahrzeuge analysiert. Das Ergebnis sind Module zur Identifizierung typischer Angriffssignaturen: Werden beispielsweise bei zyklischen CAN-Botschaften plötzlich untypische oder unüblich viele Nachrichten verschickt? Oder passen die Diagnoseanforderungen nicht mehr zum Fahrzeugzustand? Solche Manipulationen können schnell erkannt werden. Autohersteller benötigen daher eine echte End-to-End-Lösung, die mögliche Angriffe auf ein einzelnes Fahrzeug minimiert und eine skalierbare Methode zur Beobachtung ihrer gesamten Fahrzeugflotte bereitstellt. Sichere Firmware-Updates over-the-Air können dann schnell und unkompliziert verbreitet werden.

Klar ist aber auch: die absolute Sicherheit ist nicht möglich. Es wird immer einen Wettlauf zwischen der Industrie und Kriminellen geben. Nur wenn sämtliche erkannte Anomalien aus allen Fahrzeugen im Feld in einer Datenbank zusammenlaufen, fallen neue Angriffsmuster schnell auf und Security-Maßnahmen können schneller und gezielter an aktuelle Risiken angepasst werden. In so einem Verbund – einer Connected Security – entsteht ein Immunsystem für das vernetzte Fahrzeug, dessen Abwehrkräfte durch jeden Angriffsversuch stärker werden.

Ihr Klaus Oertel

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Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.