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HANSER automotive 01-02/2016

CES in Las Vegas: Alles ist möglich!

Editorial

© Hanser/Zett

© Hanser/Zett

Wer die Autos der Zukunft sehen will, muss nicht nach Frankfurt, Tokyo oder Genf, der muss in die Wüste! Ein Spiegelbild der weltweit wichtigsten elektronischen Neuheiten liefert zu Beginn eines jeden Jahres die CES in Las Vegas. Wurden dort in der Vergangenheit eher die neusten Smartphones und Flachbildschirme vorgestellt, ist die CES nun zu einem Stelldichein der Automobilisten geworden – und steht damit symbolisch für den Wandel der Branche, die Autos mit allem und jedem vernetzen will.

Das Internet wird zum Treiber einer neuen Form individueller Mobilität − und die Autohersteller zu Getriebenen der Consumer- und IT-Konzerne. So jagte zwar eine Ankündigung zum Automatisierten Fahren auf der CES die nächste. Doch Fakt ist: Google hält bei der Software- und Algorithmen-Entwicklung für das autonome Fahren alle Trümpfe in der Hand. Bis jetzt haben die Kalifornier schon Millionen Testkilometer mit ihren Roboter-Fahrzeugen zurückgelegt. Da kommt kein Autohersteller mit.

Die Zukunft hat also bei den klassischen Autohersteller Verspätung, zugleich sind sie gewarnt: Bei digitalen Geschäften rund um das vernetzte Fahrzeug wird es nur wenige Gewinner geben. Und so wie es derzeit aussieht, haben Firmen wie Google und Apple aufgrund ihrer Macht über die Daten die Nase vorn.

Die Autohersteller haben aber noch ein As im Ärmel: Software-getriebene Firmen müssen nämlich erst noch beweisen, dass sie mit der Komplexität und der Flexibilität in der Automobilindustrie umgehen können. Angefangen von der länder- und kundenorientierten spezifischen Variantensteuerung bis hin zur Produktpflege über den gesamten Lebenszyklus. Eine neue SoftwareFunktion, die zukünftig over the air aufgespielt wird, muss über alle Fahrzeugvarianten abgesichert werden, was Hunderttausende von Tests erfordert und Monate dauert. Eine Qualitätssicherung, die der Kunde als Beta.Tester durchführt − wie seit Jahrzehnten in der PC-Branche üblich − wird der Autokunde (und die Zulassungsbehörde) nicht akzeptieren.

Und auch beim Thema Datensicherheit und Privacy haben sich IT-Firmen nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Trotz jahrzehntelanger Erfahrung haben sie es bis heute nicht geschafft, ihre Produkte vor Viren, Hackern und Geheimdiensten zu schützen. Das wird in Zukunft nicht anders sein, wenn Android, iOS und Linux das vernetzte Auto steuern.

Die Grundstimmung der Branche auf der CES war wie in einem Spielcasino: Alles ist möglich!

Ihr Klaus Oertel

Service

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de


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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.