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HANSER automotive 11-12/2016

Autonomes Fahren: Sechs von zehn Autos werden überflüssig

Editorial

Nirgendwo wird das autonome Fahren so wichtig wie im Stadtverkehr. Bereits 2030 werden zwei Drittel aller Menschen in Städten leben – und fahren. Durch autonome Mobilität könnten 60 Prozent weniger Autos in den Städten unterwegs sein und 90 Prozent weniger Unfälle sowie eine um 80 Prozent geringere Luftverschmutzung verursachen. Das belegt der gemeinsame Report "Self-Driving Vehicles, Robo-Taxis, and the Urban MobilityRevolution" der Boston Consulting Group (BCG) und des World Economic Forums.

Der urbane Mobilitätswandel hat bereits begonnen: So plant Singapur die weltweit erste vollautonome Taxiflotte, Dubai erwartet, dass bis 2030 ein Viertel aller Fahrzeuge in der Stadt vernetzt und autonom fahren werden und Göteborg will im kommenden Jahr autonome Pilotfahrzeuge auf seiner Ringstraße fahren lassen. Auch in Deutschland startet bald die Versuchsphase im städtischen Raum: In Karlsruhe sollen nächstes Jahr die ersten Spezialfahrzeuge in der Stadt getestet werden.

Bevor Städte jedoch vom autonomen Fahren profitieren können, müssen sie ein tragfähiges Mobilitätskonzept erarbeiten, das festlegt, welche Mobilitätsangebote das Stadtbild prägen und wem sie gehören sollen: hauptsächlich Privatwagen oder doch Robo-Taxis und Sharing-Fahrzeuge externer Anbieter oder in öffentlicher Hand? Gleichzeitig haben sie die Chance, sich durch neue Mobilitätsangebote andere Einnahmequellen zu erschließen. Eine der wichtigsten Herausforderungen der Städte ist aber die Antwort auf die Frage, wem die wertvollen Daten gehören, die das autonome Fahren in den Städten erzeugt: den Fahrern, der Stadt – oder sogar Drittanbietern. Auf der anderen Seite liefern vernetzte Fahrzeuge an Städte und Gemeinden wichtige Daten: So könnten Fahrzeuge z. B. Schlaglöcher, freie Parkplatze, Staus usw. melden.

Eine weitere, kurzfristige Befragung von BCG vom Juli 2016 unter 1.500 Verbrauchern in Deutschland, den USA und China zeigt, dass die Einschätzungen auch von aktuellen Debatten um die Sicherheit der Technologie (Tesla-Unfall) weitgehend unbeeinflusst bleiben. In Amerika würden nach wie vor 48 Prozent einen vollautonomen Wagen fahren (im Vorjahr 53 Prozent), in China 81 Prozent (Vorjahr 75 Prozent). Deutsche Verbraucher sind 2016 hingegen etwas zurückhaltender. Nach wie vor sind mehr als die Hälfte (53 Prozent) aller Befragten offen für einen teilautonomen Wagen; im Vorjahr waren es 61 Prozent. In einem vollautonomen Fahrzeug würden immerhin noch 41 Prozent fahren; im Vorjahr waren es 44 Prozent. Jetzt kommt es also darauf an, sowohl Risiken als auch Chancen des autonomen Fahrens für die Konsumenten transparenter zu machen. Dies kann unter anderem durch konkrete Pilotprojekte wie in Karlsruhe geschehen.

Ihr Klaus Oertel

Service

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de


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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.