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HANSER automotive Mobile Automation/2016

Automatisierung auf dem Acker und am Bau

Editorial

Die Neuheiten bei mobilen Maschinen sind gekennzeichnet durch ständig neue Entwicklungen in der Elektronik und Sensorik. Diese bestimmen heute den Innovationsgrad von Arbeitsmaschinen mit dem Ziel, Prozesse effizienter, präziser und umweltschonender zu gestalten. Das zeigten nicht nur die Weltleitmessen für Landtechnik und Baumaschinen agritechnica und bauma, auch auf der SPS in Nürnberg zeigt sich, dass ursprünglich für industrielle Automatisierung entwickelte Lösungen auch den Weg auf den Acker oder die Baustelle finden. Im Mai 2017 stehen diese Themen im Fokus der Tagung MOBILE MACHINES, die die HANSER automotive gemeinsamt mit MOBIMA ausrichtet.

Der Trend zur Automatisierung von Arbeitsprozessen wird begleitet durch die Entwicklung intelligenter Software, um steigende Anforderungen in Dokumentation, Qualitätssicherung, Rückverfolgbarkeit sowie Logistik und Maschinenüberwachung zur Minimierung von Ausfallzeiten und Reparaturkosten zu erfüllen. Die Entwicklungen, verbunden mit einem intelligenten und einfachen Daten-Management-System, führen letztlich zu vernetzten Strukturen, die die gesamte Prozesskette abbilden.

Ein gutes Beispiel hierfür ist die Ernte von Getreide. Ist der optimale Ernte-Zeitpunkt erreicht, sind die Mähdrescher fast rund um die Uhr im Einsatz. Dabei ist die Bedienung eines Mähdreschers eine hochkomplexe Aufgabe. Bis zu fünfzig Einstellparameter von der Haspel bis zum Häcksler nehmen Einfluss auf das Ernteergebnis. Rund ein Dutzend der Prozessgrößen sind vom Fahrer kontinuierlich zu beobachten und zu bewerten. Doch niemand kann gleichzeitig alles im Blick behalten. Die hohe Anzahl an Einstellungsmöglichkeiten und Parameterabhängigkeiten ergibt sich aus Umgebungseinflüssen wie Klima und Gelände sowie aus Zielvorgaben wie Durchsatz, Kraftstoffeinsatz und Druschqualität.

Die resultierende Optimierungsaufgabe ist daher extrem komplex. Die Herausforderung, ständig Einstellungen vorzunehmen und Anzeigewerte zu prüfen, ist vom Fahrer nicht mehr zu bewältigen. Die Lösung hierfür sind automatisierte Assistenzsysteme, die den Fahrer soweit entlasten, dass er sich nur noch um wesentliche Einstellungen kümmern muss, können Funktionen teilautomatisiert ausgeführt werden.

Der Landwirt oder Maschinenführer wird jedoch auch in Zukunft, trotz Automatisierung und Assistenzsysteme, wichtigster Teil des Betriebs-Managementsystems bleiben, weil die Systemkomplexität groß ist und eine hohe Entscheidungskompetenz verlangt. Die Technik und insbesondere die automatisierte Technik kann ihn aber effektiv unterstützen, indem sie sich ihm und dem Produktionsprozess anpasst, um sowohl Effizienzsteigerungen beim Betriebsmitteleinsatz als auch Fortschritte bei den Arbeitskosten, der Umweltschonung und der Produktqualität zu erreichen. Innovative Halbleiter- und Sensortechniken sowie Datenmanagement über Cloudlösungen werden ihm dabei helfen.

Ihr Klaus Oertel

Service

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de


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Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.