nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
HANSER automotive 09/2019

Das ‚I‘ in der KI weiterdenken

Editorial

Jim Tung ist Chefstratege bei ‧MathWorks. (© Mathworks)

Jim Tung ist Chefstratege bei ‧MathWorks. (© Mathworks)

Laut einem aktuellen Bericht des McKinsey Global Institute könnte Künstliche Intelligenz bis 2030 etwa 13 Billionen Dollar zur globalen Wirtschaftsleistung beitragen. Dies entspricht einem zusätzlichen jährlichen Wachstum von 1,2 Prozent des weltweiten BIP und wäre deutlich mehr als das Wachstum von 0,3 Prozent, das die Dampfmaschine mit sich brachte und damals den Beginn der industriellen Revolution einläutete.

Trotz all dieses Potenzials steckt Künstliche Intelligenz noch in den Kinderschuhen. Es gibt viele Gründe, warum Unternehmen Schwierigkeiten mit der Nutzung von KI haben können. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass sich zu viele Mitwirkende nur auf die KI-Algorithmen konzentrieren. Vielmehr gibt es drei weitere Anforderungen (oder drei weitere Is, wenn Sie so wollen), um mit künstlicher Intelligenz erfolgreich zu sein: Erstens Expertenwissen einbringen, zweitens das gesamte System betrachten und drittens die Zusammenarbeit mit anderen ‧Systemen und Menschen.

Im ersten Fall geht es um das, was Ingenieure und Wissenschaftler in die KI einbringen, nicht das, was die KI ihnen bringt. Bei der Entwicklung einer KI ist es wichtig, dass die Tools, die man dabei nutzt, diese Erkenntnisse als einen integralen Bestandteil der Lösung einbeziehen. Zum Beispiel, indem es Daten herausfiltert, Pole und Nullstellen der Systemmodelle betrachtet und nichtlineare Optimierungen durchführt, sodass solide und sinnvolle ‧Daten in den KI-Algorithmus eingehen und herauskommen.

Zweitens muss die Implementierung das gesamte System umfassen, nicht nur die KI-Komponente. Für Forscher bedeutet das, dass man Tests durchführen, Daten analysieren und Berichte verfassen muss. Baut man ein Auto, geht es mehr um die Erfassung von Anforderungen, Modellierung und Simulation sowie Verifizierung und Validierung. Erstellt man ein System zur Optimierung von Prozessen, geht es darum, alle notwendigen Daten zu streamen und zu konsolidieren, die KI mit Optimierungs- und Steuerungsfunktionen zu verbinden und damit die Steuerungssysteme zu betreiben.

Die dritte Anforderung – Inter‧aktion – ist es, sicherzustellen, dass KI effektiv mit der Umgebung und komplexen menschlichen Arbeitsabläufen interagiert. Zum Beispiel kann KI in einem Auto Unfälle vermeiden, muss dies aber möglichst unmerklich tun, um sicherzustellen, dass die Fahrer trotz der automatisierten Eingriffe ein angenehmes Fahrerlebnis haben.

Erfolgreiche KI-Anwendungen erfordern daher mehr als nur die Entwicklung und Nutzung intelligenter Algorithmen. Mit diesem Ansatz bringt die Anwendung von KI viele Vorteile für die Lösung verschiedenster Problemstellungen – auch für die Umsetzung eigener Projekte.

Dokument downloaden
PDF Download
AM_2019_09_Editorial.pdf

pdf-Datei, 1 Seite, 0,2 MB

Service

Ihre Ansprechpartnerin

Frau Kristin Franke
Tel.: +49 89 99830-111
Fax: +49 89 984809
abo-service@hanser.de


Lieferadresse ändern

Sie möchten die Zeitschrift HANSER Automotive oder die Rechnung an eine andere Adresse geschickt bekommen?

Teilen Sie uns Ihre neue Anschrift mit

Kurzcharakteristik
HANSER automotive

HANSER automotive ist die praxisorientierte Informationsquelle für alle Einsatzgebiete der Automobilelektronik. Die Leser sind namentlich bekannte Entwicklungs-, Projekt- und Applikationsingenieure mit direktem Produkt- und Beschaffungsinteresse sowie Führungskräfte, die sich einen Überblick über Produkte, Komponenten und Systeme verschaffen wollen. Die Zeitschrift berichtet deshalb in Form von Fachartikeln, Interviews und Kurzbeiträgen über Produkte, Systeme, Trends und das aktuelle Geschehen in der Kfz-Elektronik sowie über Produkte und Lösungen aus Branchen wie Telecom/Datacom, Consumer und Industrial, die für den Einsatz im Automobil geeignet sind. Darüber hinaus ergänzen Beiträge über Elektromobilität und Elektronik in Mobilen Maschinen das Informationsangebot.