nach oben
Meine Merkliste
Ihre Merklisteneinträge speichern
Wenn Sie weitere Inhalte zu Ihrer Merkliste hinzufügen möchten, melden Sie sich bitte an. Wenn Sie noch kein Benutzerkonto haben, registrieren Sie sich bitte im Hanser Kundencenter.

» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.
Ihre Merklisten
Wenn Sie Ihre Merklisten bei Ihrem nächsten Besuch wieder verwenden möchten, melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich im Hanser Kundencenter.
» Sie haben schon ein Benutzerkonto? Melden Sie sich bitte hier an.
» Noch kein Benutzerkonto? Registrieren Sie sich bitte hier.

« Zurück

Ihre Vorteile im Überblick

  • Ein Login für alle Hanser Fachportale
  • Individuelle Startseite und damit schneller Zugriff auf bevorzugte Inhalte
  • Exklusiver Zugriff auf ausgewählte Inhalte
  • Persönliche Merklisten über alle Hanser Fachportale
  • Zentrale Verwaltung Ihrer persönlichen Daten und Newsletter-Abonnements

Jetzt registrieren
Merken Gemerkt
24.04.2018

Vibracoustic bringt schaltbares Dreikammer-Luftfedersystem in Serie

Fahrwerk

Um den Zielkonflikt zwischen Komfort und Fahrdynamik zu lösen, hat Vibracoustic schaltbare Luftfedern mit einem Dreikammerkonzept entwickelt. Indem einzelne Luftkammern von einer intelligenten Steuerung zu- oder abgeschaltet werden, können die Luftfedern je nach Fahrsituation in vier verschiedenen Steifigkeiten eingestellt werden. Die Fahrt wird dadurch nicht nur komfortabler oder dynamischer, sondern auch sicherer.

Schaltbare Luftfeder mit einem Dreikammerkonzept von Vibracoustic © Vibracoustic

Schaltbare Luftfeder mit einem Dreikammerkonzept von Vibracoustic © Vibracoustic

Viele Autofahrer wünschen sich von ihrem Fahrzeug ein komfortables Fahrverhalten und gleichzeitig eine hohe Fahrdynamik. Luftfedern können das ermöglichen, unter anderem weil sie das Fahrzeug auf einem konstanten Niveau halten – unabhängig davon, wie schwer es beladen ist. In höheren Fahrzeugklassen kommen Luftfedern meist an allen vier Rädern zur Anwendung, weil hier häufig viel Wert auf hohen Komfort gelegt wird. Um dabei den Zielkonflikt zwischen Komfort und Fahrdynamik zu lösen, hat Vibracoustic schaltbare Luftfedern entwickelt. Dadurch kann die Steifigkeit der Feder während der Fahrt verändert werden, um die Fahreigenschaften eines Autos gezielt zu beeinflussen. In der neuen SUV-Baureihe eines deutschen Premiumherstellers kommen jetzt schaltbare Luftfedern von Vibracoustic mit einem Drei-Kammer-Konzept zum Einsatz. Dadurch können je nach Fahrsituation und Bedarf vier verschiedene Steifigkeiten dargestellt werden.

Luftfedern bestehen aus einem mit Druckluft gefüllten Topf und einem Abrollkolben mit mechanischer Verbindung zur Achse. Zwischen beiden befindet sich ein Balg und ein Kolben, die die Wirkfläche für die Druckluft bilden. Bei schaltbaren Luftfedern unterteilt Vibracoustic die Druckluft in drei Kammern. Mit Hilfe von Ventilen können diese Kammern dann zu- oder abgeschaltet werden, um das Luftvolumen zu verändern. Je mehr Volumen zur Verfügung gestellt wird, umso weicher ist die Feder; bei weniger Luftvolumen verhält sie sich entsprechend härter. Auf diese Weise lassen sich die drei Kammern so kombinieren, dass die jeweils erforderlichen Federeigenschaften erreicht werden, von sehr komfortabel bis besonders sportlich. In aktuellen Vibracoustic-Anwendungen lässt sich die Steifigkeit der Feder dabei von einer ganz weichen bis zu einer möglichst harten Auslegung in vier Stufen nahezu verdoppeln.

Für die Schaltstrategie der Ventile kann Vibracoustic die Grundlagen bereitstellen und die Automobilhersteller auch bei der Parametrisierung unterstützen. Die Schaltventile können je nach Anwendung sowohl manuell schaltbar als auch automatisch schaltend ausgelegt werden. Schaltbar bedeutet, dass der Fahrer manuell seinen gewünschten Fahrmodus einstellt, zum Beispiel einen Sport- oder einen Komfortmodus. Automatisch schaltende Luftfedern greifen demgegenüber direkt in die Fahrdynamik ein. So können beispielsweise die Wankbewegung eines Fahrzeugs bei einer Kurvenfahrt verringert werden, indem ihre Ventile je nach Fahrsituation eine oder zwei Kammern abschalten und so die Feder härter einstellen. Ein anderes Szenario ist, mit einer automatischen Schaltung während der Geradeausfahrt das Nicken des Fahrzeugaufbaus beim Bremsen zu reduzieren. Das Steuergerät berücksichtigt dabei unter anderem Längs- und Querbeschleunigung sowie den Lenkradwinkel und regelt nicht nur die Federrate, sondern auch die Dämpfung und das Fahrzeugniveau.

Eine wichtige Rolle spielen bei den neuen Luftfedern auch die Schaltventile, die den Durchfluss regeln. Die Ingenieure von Vibracoustic entwickelten ein Ventil, das speziell auf die Anforderungen von schaltbaren Drei-Kammer-Systemen ausgelegt ist. So müssen beispielsweise die Schaltzeiten kurz genug sein, um eine Schaltung überhaupt erst zu ermöglichen. Außerdem muss der Durchlass groß genug dimensioniert sein. Die Entwickler minimierten aber auch mit Hilfe einer Membran das Schaltgeräusch, damit dies nicht für Fahrer oder Passagiere im Fahrzeug wahrnehmbar ist. Diese Eigenschaft kann insbesondere bei Elektrofahrzeugen eine Rolle spielen, bei denen keine Geräusche und Vibrationen des Verbrennungsmotors solche Geräusche überdecken.

weitere Informationen

Unternehmensinformation

Vibracoustic GmbH

Europaplatz 4
DE 64293 Darmstadt
Tel.: 06151 3064-0


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren
Whitepaper

Basis des autonomen Fahrens

End-to-End-Datenkonnektivität und Sensorlösungen


Zum Whitepaper

Whitepaper

Auswahl von Widerständen

Wie sich ein Datenblatt für die Auswahl des passenden Widerstands einsetzen lässt und auf welche Angaben es ankommt.


Jetzt kostenlos Downloaden

Whitepaper

Litesurf: Zinnfreie Galvanikschicht für die Einpress-Technik

Umweltschonende, sichere Lösung zur Verhinderung von Zinn-Whiskerbildung


Jetzt kostenlos Downloaden

Newsletter

Sie wollen immer top-aktuell informiert sein? Dann abonnieren Sie jetzt den kostenlosen Newsletter!

© masterzphotofo - Fotolia

Hier kostenlos anmelden