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13.12.2019

Vernetztes Kamerasystem

Fahrerassistenz

Aus mehreren Satellitenkameras bestehende Surround-View-Systeme bieten einen Rundumblick auf die Fahrzeugumgebung aus der Vogelperspektive. Kameras blicken nach vorne, um Verkehrszeichen, Ampeln oder Fahrbahnmarkierungen zu erkennen. Und sie blicken nach hinten und zur Seite, etwa um Objekte im toten Winkel sichtbar zu machen. Continental bündelt separat agierenden Komponenten zu einem Gesamtsystem.

Mehrere sogenannte Satellitenkameras liefern präzise Bilddaten, die von einem zentralen Steuergerät verarbeitet und ausgewertet werden. Das System ist modular aufgebaut, skalierbar und vernetzt. Vor allem jedoch ermöglicht die Kombination mehrerer Satellitenkameras zahlreiche neue Funktionen, die das Autofahren sicherer, komfortabler und zunehmend automatisierter machen.

Wozu ein intelligent vernetztes Kamerasystem in der Lage ist, zeigt die Funktion "transparente Motorhaube", die Continental entwickelt hat und mit einem CES 2020 Innovation Award ausgezeichnet wurde. Erstmals ging diese Funktion Ende 2018 in einem SUV eines europäischen Automobilherstellers in Serie. Bei langsamer Fahrt – etwa beim Einparken oder im Offroad-Einsatz – wird auf dem Bildschirm im Fahrzeug der Untergrund unter dem Motorraum dargestellt. Mit Hilfe der optischen Information lässt sich ein Fahrzeug etwa in engen Parklücken mit hohen Bordsteinkanten, über Straßenschwellen und Schlaglöcher oder bei einer Geländefahrt über Felsen und Wurzeln präzise und kontrolliert manövrieren. Für den Fahrer entsteht der Eindruck, als seien die Motorhaube und der darunterliegende Motorraum durchsichtig.

Intelligent vernetzte Satellitenkameras bilden nicht nur die Realität so exakt wie möglich ab, sie werten die optischen Informationen in Kombination mit einem zentralen Steuergerät auch aus und helfen bei einer angemessenen Reaktion. Dabei ist nicht nur die Kameratechnologie entscheidend, sondern ebenso die zentrale Rechnereinheit Assisted & Automated Driving Control Unit (ADCU) von Continental. Im Verbund mit der passenden Software hat die ADCU jederzeit das Fahrzeug, seine Umgebung und die Fahrsituation im Blick – und kann jederzeit angemessen reagieren. © Continental

Intelligent vernetzte Satellitenkameras bilden nicht nur die Realität so exakt wie möglich ab, sie werten die optischen Informationen in Kombination mit einem zentralen Steuergerät auch aus und helfen bei einer angemessenen Reaktion. Dabei ist nicht nur die Kameratechnologie entscheidend, sondern ebenso die zentrale Rechnereinheit Assisted & Automated Driving Control Unit (ADCU) von Continental. Im Verbund mit der passenden Software hat die ADCU jederzeit das Fahrzeug, seine Umgebung und die Fahrsituation im Blick – und kann jederzeit angemessen reagieren. © Continental

Die „transparente Motorhaube" ist eine weitere Ausbaustufe der von Experten als „Human Vision" bezeichneten Systeme, die auf Kameraanzeigen basieren und den Fahrer unterstützen. Im Grunde wird damit das Surround-View-System um den Blick unters Auto erweitert. Zu den „Computer Vision"-Systemen zählen intelligente Frontkameras, die Verkehrsschilder, Ampeln, Fahrspuren oder Hindernisse nicht nur wahrnehmen, sondern auch erkennen und auswerten können. Der Fahrer erhält dann die jeweils passenden, akustischen, optischen oder haptischen Hinweise beziehungsweise Warnungen - etwa, wenn der Wagen die Fahrspur zu verlassen droht. Außerdem kann die Kamera auch als Notbremsassistent eingesetzt werden: Erkennt das System einen anderen Verkehrsteilnehmer vor dem Fahrzeug, leitet es automatisch eine Notbremsung ein, um eine Kollision möglichst zu vermeiden.

Funktionen des Kamerasystems sind konfigurierbar

Wenn alle vier Satellitenkameras, die ohnehin permanent das Umfeld des Autos erfassen, mit einem zentralen Steuergerät verbunden sind, das die Bildinformationen auswertet und entsprechende Funktionen auslösen kann, wird nicht nur das automatisierte Einparken noch sicherer, sondern es lassen sich auch Remote- oder Valet-Parking-Funktionen realisieren. Der Fahrer kann dann aussteigen, und das Fahrzeug findet per Knopfdruck von allein in die Lücke und parkt ein und auch wieder aus.

Rückspiegel können durch Kameras ersetzt werden

Aktuell werden Satellitenkameras mit einer Bildauflösung von 1,3 Megapixel am Auto verbaut, eine neue Kamerageneration mit 2,5 Megapixel Auflösung und exzellenten Nachtsichteigenschaften steht unmittelbar vor dem Serienstart. Für künftige Anwendungen wird bei Continental die nächste Ausbaustufe entwickelt: eine Kamera mit acht Megapixel Auflösung. Mit diesen Highend-Kameras wird es in Zukunft möglich sein, die klassischen Rückspiegel sowie den Innenspiegel zu ersetzen. Sie liefern ein gestochen scharfes Bild und die nötigen Daten, um beispielsweise auch bei schwierigen Lichtverhältnissen einen von hinten herannahenden - noch weit entfernten aber schnell näherkommenden - Motorradfahrer präzise zu erkennen. Das System könnte in einem solchen Fall den Fahrer warnen oder gegebenenfalls einen geplanten Spurwechsel des Fahrzeugs unterbinden.

weitere Informationen

Unternehmensinformation

Continental AG Hauptverwaltung

Vahrenwalder Str. 9
DE 30165 Hannover
Tel.: 0511 93801
Fax: 0511 93881770

Internet:www.conti-online.com
E-Mail: mail_service <AT> conti.de



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