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19.11.2018

Radarsensoren für Motorrad-Notbremsassistenten

Fahrerassistenzsysteme

Continental will einen Notbremsassistenten für Motorräder auf den Markt bringen. Das radarbasierte System gehört zur Palette der Fahrerassistenzsysteme, die Continental unter dem Begriff Advanced Rider Assistance Systems zusammenfasst. Die fünfte Generation der Radarsensoren, die unter anderem eine weiterentwickelte Objekterkennung aufweist, ermöglicht einen solchen Notbremsassistent.

In die Entwicklung für das Zweiradsystem sind die Erfahrungen mit Sicherheitssystemen aus dem Pkw- und Nutzfahrzeugbereich eingeflossen. Doch es gibt Unterschiede: Während der Pkw-Notbremsassistent bei drohender Kollision autonom eine Vollbremsung mit maximaler Bremskraft durchführt, bremst das Motorradsystem deutlich dosierter. Es ist eher darauf ausgelegt, den Fahrer oder die Fahrerin zu unterstützen, als die Kontrolle zu übernehmen. Laut Continental Unfallforschung könnten mit einem Notbremsassistenten ein Großteil der Auffahrunfälle verhindert werden – in naher Zukunft auch bei kreuzendem und entgegenkommendem Verkehr.

Notbremsassistent verzögert selbstständig

Mit Hilfe eines Radarsensors überwacht der Notbremsassistent den Bereich vor dem Motorrad. Besteht die Gefahr einer Kollision mit einem vorausfahrenden Fahrzeug oder einem anderen Hindernis, wird der Fahrer zunächst gewarnt: optisch, akustisch oder auch haptisch, zum Beispiel durch Vibrationen im Lenker. Ein geringer Vorbremsdruck unterstützt ihn anschließend bei seinem aktiven Bremsvorgang. Reagiert der Fahrer nicht auf die Warnung, baut der Notbremsassistent selbstständig Bremskraft auf – vorausgesetzt beide Hände sind am Lenker. Die Bremsbeschleunigung ist dabei erheblich niedriger als in einem Pkw-Notbremssystem üblich.

Die Nah- und Fernbereichsradarsensoren von Continental sind mit der fünften Generation, die 2019 in Serie gehen wird, präziser und leistungsfähiger geworden. So kommen verbesserte Objekterkennungsalgorithmen zum Einsatz, die auch kleinere Objekte, wie zum Beispiel einen abgefallenen Auspuff, detektieren können. Darüber hinaus lässt sich durch die so genannte Elevations-Messfähigkeit die Höhe von Objekten bestimmen. Dadurch kann der Sensor zum Beispiel Stauenden unter einer Brücke oder Straßenbegrenzungen wie Randsteine noch besser erkennen. Ein weiterer Vorteil, der gerade beim knappen Bauraum von Motorrädern wichtig ist: Das Radarsystem ist kompakter.

Der intelligente Tempomat

Der Radarsensor ist nicht nur das zentrale Element des Notbremsassistenten, sondern bei vielen modernen Motorrädern auch die einzige Komponente, die zusätzlich erforderlich ist, um diese Assistenzfunktion zu realisieren. Vor allem im High-End-Segment sind in der Regel alle anderen Komponenten bereits im Fahrzeug verbaut. Dazu gehört beispielsweise das Sensorcluster, das Beschleunigungen und Drehraten misst. Das Radarsystem analysiert unter Einbeziehung der Daten des Sensorclusters die Fahrsituation, die Positionen anderer Verkehrsteilnehmer und ob in der Konsequenz eine Notbremsung erforderlich ist. Umgesetzt wird die Bremsung dann vom Bremsensteuergerät, während parallel über das Motorsteuergerät die Motordrehzahl entsprechend reduziert wird. Continental kann alle Technologien für Motorräder liefern, inklusive des Kombiinstruments, das den Fahrer bei einer drohenden Kollision warnt.

Eine weitere ARAS-Funktion, die ebenfalls mit nach vorn gerichtetem Fernbereichsradar arbeitet, ist der Intelligente Abstandsregeltempomat. Das System passt die Geschwindigkeit des Motorrads – selbst bei leichter Schräglage des Zweirads - automatisch der des vorausfahrenden Fahrzeugs an und gewährleistet damit zu jeder Zeit einen sicheren Abstand. Als Ergänzung zum Notbremsassistenten sorgt dieser Abstandregeltempomat vor allem bei dichtem Verkehr auf Autobahnen für sicheres Fahren. Dadurch wird der Fahrer entlastet, und er kann Konzentration und Aufmerksamkeit schonen.

Weitere ARAS-Funktionen

Zu den weiteren ARAS-Funktionen, die Continental für Zweiräder anbietet, gehören der Totwinkelassistent, die Verkehrszeichenerkennung und der Intelligente Scheinwerferassistent. Der Totwinkelassistent erfasst durch einen Nahbereichsradarsensor die Umgebung hinter dem Motorrad und warnt den Fahrer bei einem beabsichtigten Spurwechsel vor Fahrzeugen im toten Winkel. Die Verkehrszeichenerkennung registriert per Kamera Tempolimits, Überholverbote und Einfahrverbote in Einbahnstraßen und zeigt diese dem Fahrer an. Der Scheinwerferassistent erkennt die Lichter vorausfahrender und entgegenkommender Fahrzeuge und schaltet wann immer möglich das Fernlicht ein, um eine optimale Fahrbahnausleuchtung zu gewährleisten. Darüber hinaus warnt die Kollisionswarnung den Fahrer bei Kollisionsgefahr, beinhaltet jedoch im Gegensatz zum Notbremsassistenten keine Notbremsfunktion. Durch den modularen Aufbau sämtlicher Systeme kann Continental Lösungen anbieten, die speziell auf unterschiedliche Märkte, Handelsbestimmungen und gesetzliche Vorschriften zugeschnitten sind.

Der Abstandsregeltempomat passt die Geschwindigkeit automatisch an und sorgt jederzeit für einen sicheren Abstand zum Vordermann. © Continental AG

Der Abstandsregeltempomat passt die Geschwindigkeit automatisch an und sorgt jederzeit für einen sicheren Abstand zum Vordermann. © Continental AG

zu Continental

Unternehmensinformation

Continental AG Hauptverwaltung

Vahrenwalder Str. 9
DE 30165 Hannover
Tel.: 0511 93801
Fax: 0511 93881770

Internet:www.conti-online.com
E-Mail: mail_service <AT> conti.de



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