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10.10.2019

Künstliches Fahrgeräusch für Elektrofahrzeuge

eMobility

HELLA hat ein akustische Warnsystem entwickelt, das Fahrzeugen mit geräuschlosen Motoren einen Sound verleiht, der einem herkömmlichen Verbrennungsmotor ähnelt. Damit können Verkehrsteilnehmer herannahende Fahrzeuge besser hören und somit vor ihnen gewarnt werden.

© HELLA

© HELLA

Zum Schutz von Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern, Radfahrern oder Sehbehinderten müssen seit dem 1. Juli 2019 neue Typen von Elektro-, Hybrid- und Brennstoffzellenfahrzeugen in der Europäischen Union serienmäßig mit einem akustischen Signal ausgestattet sein, welches die ansonsten fast lautlose Fahrt deutlich hörbar ankündigt. Ähnliche Regelungen gelten in den USA und China. Ein solches akustisches Warnsystem hat HELLA jetzt für den Einsatz in Personenkraftwagen, Nutzfahrzeugen und Bussen entwickelt.

Bei Geschwindigkeiten unter 20 km/h simuliert das HELLA Warnsystem AVAS ein Geräusch, dessen Intensität sich mit zunehmender Geschwindigkeit erhöht. Auch beim Rückwärtsfahren erzeugt der AVAS automatisch ein akustisches Signal. Bei Fahrttempo über 20 km/h verstummt der simulierte Motorensound, da dann das Rollen der Reifen auf der Straße ausreichend laute Geräusche verursacht.

Im Sensor ist ein Standard-Sound hinterlegt, der übernommen werden kann. Auf Anfrage können kundenspezifische Fahrgeräusche entwickelt werden. Das akustische Warnsystem (Acoustic Vehicle Alerting System, AVAS) wird von HELLA vom 17. bis zum 23. Oktober erstmals auf der Leitmesse Busworld in Brüssel (Halle 1, Stand 145) vorgestellt.

weitere Informationen

Unternehmensinformation

HELLA GmbH & Co. KGaA

Rixbecker Str. 75
DE 59552 Lippstadt
Tel.: 02941 38-0
Fax: 02941 38-7133

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