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06.12.2019

In-Vehicle-Prototyping-System mit Quad-Core ARM-Prozessor

Entwicklungstools

Mit der MicroAutoBox III stellt dSPACE sein aktualisiertes Echtzeitsystem vor. Es ist für anspruchsvolle Prototyping-Anwendungen zur Entwicklung autonomer oder elektrisch angetriebener Fahrzeuge ausgelegt. Das betrifft Anforderungen an Konnektivität und Sicherheit bei der Funktionsentwicklung sowie an die Leistungsfähigkeit von In-Vehicle-Prototyping-Systemen.

Komplexe Steuer- und Regelalgorithmen erfordern zunehmende Rechenleistung. Deshalb wurde die MicroAutoBox III mit einem Quad-Core ARM-Prozessor ausgestattet, der im Vergleich zur MicroAutoBox II bis zu 16-mal mehr Rechenleistung pro Kern bietet. Zur Ausführung großer Modelle stehen mehr Flash- und DDR4-Speicher zur Verfügung.

Fokus auf Busse und Netzwerke

Die MicroAutoBox III ist in den bereits von der MicroAutoBox II bekannten I/O-Varianten verfügbar. Das macht die Migration auf das neue System laut Anbieter einfach, da vorhandene Kabelbäume wiederverwendet werden können. Für die Konnektivität verfügt jede Variante der MicroAutoBox III neben analogen und digitalen Ein- und Ausgängen standardmäßig über drei Ethernet-Ports (Gigabit Ethernet) für den Host- Anschluss und weitere Geräte sowie über zwei Automotive-Ethernet-Ports (100/1000 BASE-T1). In Zukunft wird es neben einer WiFi-Option für den drahtlosen Zugriff eine weitere neue Variante DS1521 der MicroAutoBox III geben, die das Thema Vernetzung im Fahrzeug adressiert und über zahlreiche automotive Bus- und Netzwerkschnittstellen verfügt. Diese Variante eignet sich für Entwicklungen zur Zentralisierung der E/E-Architektur, zum Beispiel übergelagerte Domain-Controller oder Gateway-Anwendungen.

Für den Wechsel von der MicroAutoBox II auf das neue System unterstützt dSPACE die Nutzer mit der Wiederverwendung vorhandener Kabelbäume sowie mit einem Skript, das RTI-basierte Modelle in ConfigurationDesk-basierte Modelle konvertiert. © dSPACE

Für den Wechsel von der MicroAutoBox II auf das neue System unterstützt dSPACE die Nutzer mit der Wiederverwendung vorhandener Kabelbäume sowie mit einem Skript, das RTI-basierte Modelle in ConfigurationDesk-basierte Modelle konvertiert. © dSPACE

Modelltransfer per Software ConfigurationDesk

Als Konfigurations- und Implementierungswerkzeug steht die Software ConfigurationDesk mit dem Bus Manager zur Verfügung, die sich auf den Systemen der SCALEXIO-Produktfamilie von dSPACE bewährt haben. Damit lassen sich Modelle (Simulink, FMU) und I/O-Konfigurationen wiederverwenden und zwischen der MicroAutoBox III und Systemen der SCALEXIO-Produktlinie austauschen. Das reduziert den Implementierungsaufwand bei neuen Entwicklungsprojekten und erhöht die Durchgängigkeit zwischen kompakten und modularen Systemen.

Neuer Embedded PC für die MicroAutoBox III

Für verschiedene Anwendungsfälle - wie die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen - werden häufig PC-Systeme zusätzlich zum Echtzeitsystem eingesetzt. dSPACE wird deshalb zeitnah einen eigenen Embedded PC mit Intel-Xeon-Prozessor und 10-GBit-Ethernet-Schnittstellen für die MicroAutoBox III anbieten. Der Embedded PC kann kompakt im selben Gehäuse mit der MicroAutoBox III oder stand-alone genutzt werden und eignet sich für verschiedene Linux- sowie Windows-basierte Applikationen. Er ermöglicht so beispielsweise das Ausführen von ControlDesk oder RTMaps.

weitere Informationen

Unternehmensinformation

dSPACE GmbH

Rathenaustr. 26
DE 33102 Paderborn
Tel.: 05251 1638-0
Fax: 05251 16198-1844

Internet:http://www.dspace.de
E-Mail: info <AT> dspace.de



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