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20.03.2020

HDMI-Konverter für APIX3-Displays

Testlösungen

Um das Testen von APIX3-Displays nutzerfreundlicher zu gestalten, entwickelte ARRK Engineering den Prototyp eines HDMI-APIX3-Konverters. Er lässt sich für jeden Fahrzeugtyp anpassen und ermöglicht die Anzeige von Videosignalen einer beliebigen HDMI-Quelle auf APIX3-kompatiblen Anzeigegeräten.

Der Konverter lässt sich für jeden Fahrzeugtyp anpassen und ermöglicht die Anzeige von Videosignalen einer beliebigen HDMI-Quelle auf APIX3-kompatiblen Anzeigegeräten. © ARRK Engineering

Der Konverter lässt sich für jeden Fahrzeugtyp anpassen und ermöglicht die Anzeige von Videosignalen einer beliebigen HDMI-Quelle auf APIX3-kompatiblen Anzeigegeräten. © ARRK Engineering

Für die Übertragung von Videodaten nutzt die Automobilbranche häufig die 3. Generation der Automotive Pixel Link-Technologie (APIX), um die Ansprüche moderner Infotainment-Systeme zu erfüllen. APIX3 ist eine der Technologien, die UHD-Auflösungen der neuesten Fahrzeugdisplays unterstützt. Bisher war die technische Überprüfung der Bilddarstellung bei APIX3-kompatiblen Komponenten nur mit einem speziellen Entwicklerboard möglich, welches gegebenenfalls mit einem separaten Mikrocontroller verbunden werden musste, um anspruchsvollere Szenarien darzustellen. Daher war der Aufbau einer Testumgebung für APIX3-Komponenten bisher überaus aufwendig.

ARRK Engineering, ein Spezialist für Cockpit-Elektronik, hat jetzt einen HDMI-APIX3-Konverter entwickelt. Er erlaubt die Anzeige von Videosignalen einer beliebigen HDMI-Quelle auf APIX3-kompatiblen Displays. Dank einer flexibel anzusteuernden Firmware ermöglicht der Konverter eine Analyse von APIX3-Displays sowie ein Debugging der Komponente. Zudem bietet die flexible Plattform durch ihr kompaktes Design neue Möglichkeiten für das Rapid-Prototyping von HMI-Konzeptideen.

Bisher stellte laut ARRK Engineering ein Entwicklerboard des APIX-Halbleiterherstellers Inova Semiconductors die einzige Möglichkeit dar, APIX3-Anzeigegeräte zu überprüfen. Als Stand-alone-Lösung konnte dieses jedoch nicht genutzt werden, da hierfür ein zusätzlicher Computer aufgebaut und umständlich für den jeweiligen Anwendungsfall konfiguriert werden musste.

Ansteuerung von APIX3-Komponenten

Der HDMI-APIX3-Konverter weist bei Maßen von 105 mm x 46 mm x 80 mm ein Gewicht von 250 g auf. An der Front befindet sich jeweils eine Schnittstelle für die USB-, Ethernet und HDMI-Verbindung. Die Rückseite ermöglicht den Anschluss der zu testenden APIX3-Komponente sowie der Versorgungsspannung und einer austauschbaren SD-Karte. Alle wichtigen Funktionen des APIX3-Konverters werden über den integrierten Mikrocontroller gesteuert. Er koordiniert beispielsweise den Display-Data-Channel des HDMI-Interface, damit die Videodaten im Format für das angeschlossene Display gesendet werden. Hierdurch kann auch die Auflösung des HDMI-Interfaces jederzeit zur Laufzeit angepasst werden. So lassen sich die gewünschten Bildinhalte auf dem Anzeigegerät wiedergeben, um Tests und Analysen durchzuführen. Auch Daten des Seitenbandkanals können durch die Verbindung mit einem Computer geprüft und verwendet werden.

Die USB-Schnittstelle ermöglicht den Zugriff auf das Herzstück der Box: den internen Mikrocontroller, der unter anderem einen Teil des Bordcomputers des Fahrzeugs simulieren kann. Sämtliche Parameter lassen sich intern speichern oder auf einer austauschbaren SD-Karte vordefinieren. Das gewährleistet eine Konfiguration aller wichtigen Parameter, die für die Anzeige eines Bildes auf dem Display benötigt werden. Dadurch bietet der Konverter eine anpassungsfähige Testumgebung für unterschiedliche Anwendungen.

Anpassung an verschiedene Hersteller

Im Augenblick wird der Prototyp des APIX3-Konverters für die Serienproduktion von Cockpitbaugruppen optimiert und auf Serientauglichkeit validiert – beispielsweise auf Widerstandsfähigkeit gegenüber elektrostatischen Entladungen beziehungsweise auf elektromagnetische Verträglichkeit. In einem nächsten Schritt kann das Gerät für jeden Fahrzeugtypen individualisiert werden, denn die Displays und Infotainment-Systeme der verschiedenen Hersteller unterscheiden sich oftmals grundlegend in ihrer Architektur.

Der APIX3-Konverter kann für jeden Hersteller konfiguriert werden. Auch individuelle Anpassungen der Steuerungs-Software sind möglich. So lassen sich etwa Features zur Kalibrierung der Displays oder das Überwachen der Temperatur auf Wunsch umsetzen. Der Konverter eignet sich für den Lebensdauertest von Displays. Ebenso ermöglicht das Gerät die Überprüfung neuer Konzeptideen eines OEM oder eine zielgerichtete HMI-Entwicklung, die an die jeweilige Anwendungsumgebung angepasst ist.

weitere Informationen

Unternehmensinformation

P+Z Engineering GmbH

Frankfurter Ring 160
DE 80807 München

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