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04.10.2016

EU-Projekt TULIPP: Referenzplattform für die Bildverarbeitung

Das EU-Projekt TULIPP (Towards Ubiquitous Low-power Image Processing Platforms), ist eine Initiative für energieeffiziente eingebettete Systeme für komplexe Bildverarbeitungsanwendungen. TULIPP wird mit fast 4 Millionen Euro von Horizon 2020 finanziert, einem Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union.

Bild: Projekt TULIPP

TULIPP konzentriert sich auf die Entwicklung einer Referenzplattform für Bildverarbeitungssysteme. Es werden Richtlinien zur geeigneten Auswahl von Recheneinheiten und Kommunikationsinfrastrukturen für die Instanziierung der Plattform definiert mit dem Ziel, den Energieverbrauch, die Entwicklungskosten und die Produkteinführungszeit zu minimieren.

Diese Richtlinien werden die Entwurfskomplexität der nächsten Generation von eingebetteten Bildverarbeitungssystemen in zahlreichen Industriesektoren reduzieren. Aus Anwendungssicht besteht die Komplexität darin das eingebettete System so zu entwickeln, dass sowohl eine garantierte Rechenleistung als auch eine hohe Energieeffizienz erreicht wird. Zieht man aktuell verfügbare Bausteine in Betracht, müssen Software Entwickler sowohl mit der parallelen Programmierung von Multi-Core Architekturen als auch mit verschiedenen Programmiermodellen und Schnittstellen umgehen können.

Die Referenzplattform

In den Richtlinien für die Referenzplattform wird definiert wie die Hardware oder Software aussehen muss, um TULIPP konform zu sein. Im Rahmen des TULIPP Projekts werden diese Richtlinien verwendet, um eine Instanz der TULIPP Referenzplattform zu entwickeln. Dies umfasst eine skalierbare Hardwareplattform mit niedriger Verlustleistung, welche die typischen Anforderungen eines eingebetteten Systems in Bezug auf Größe, Gewicht, Energieverbrauch, Betriebssystem, Bildverarbeitungsbibliotheken und Entwicklungswerkzeuge erfüllt.

Zur Validierung der Referenzplattform werden bei TULIPP drei Anwendungsfälle entwickelt, welche neue und komplexe Anforderungen von Bildverarbeitungsanwendungen aus verschiedenen Industriebereichen abdecken.

Anwendungsfall ADAS

Ein Anwendungsfall ist ein intelligentes eingebettetes Bildverarbeitungssystem für moderne Fahrerassistenzsysteme (ADAS), welches die Bilddaten verarbeitet und interpretiert, um so für ein sicheres Fahrerlebnis zu sorgen.

Gegen Ende des Projektes, im Jahr 2018, wird erwartet, dass dank TULIPP die Spitzenrechenleistung pro Watt für Bildverarbeitungsanwendungen um das 4-fache und die durchschnittliche Leistung pro Watt um das 10-fache steigen. Fünf Jahre nach dem offiziellem Projektende, im Jahr 2023, wird erwartet, dass diese Werte auf das 100- bzw. 200-fache steigen.

Die Projektmitglieder

Um durch das interdisziplinäre Fachwissen das Projekt zum Erfolg zu führen, besteht das TULIPP Konsortiums aus den folgenden industriellen und akademischen Projektmitgliedern: Thales (Frankreich) als Projektleiter und Koordinator, Efficient Innovation SAS (Frankreich), Fraunhofer IOSB (Deutschland), Hipperos (Belgien), Norges Teknisk-Naturvitenskapelige Universitet (Norwegen), Ruhr-Universität Bochum (Deutschland), Sundance Multiprocessor Technology (Vereinigtes Königreich), und Synective Labs (Schweden).

TULIPP wird mit verschiedenen Normungsorganisationen zusammenarbeiten, um auf einer branchenweiten industriellen Basis neue Standards, welche sich aus der Referenzplattform ableiten, vorzuschlagen. TULIPP ist bestrebt einen Beirat aus dem Bereich der Bildverarbeitung zu etablieren, um die Arbeit des Projektes zu begutachten und dabei zu helfen die Möglichkeiten der Bildverarbeitung auf neue Branchen zu erweitern. Unternehmen, die dem Beirat beitreten möchten, können sich per Email an contact@tulipp.eu wenden. (is)

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