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15.06.2016

Nachbericht zum Gigatronik-Symposium

Auf dem "A2A – Gigatronik Smart World Symposium", einer Fachtagungen rund um die vernetzte, digitale Welt, diskutierten rund 150 Experten aus Wirtschaft und Forschung über die Herausforderungen und Chancen zukunftsfähiger Konzepte und Technologien. Die Fachtagung A2A fand in diesem Jahr bereits zum 7. Mal statt und hat sich zu einer interdisziplinären Plattform weiterentwickelt, auf der sich Experten über ihre Erfahrungen mit intelligenter Vernetzung in unterschiedlichsten Bereichen austauschen können. Zu Beginn stand die Integration von IT-Anwendungen ins Fahrzeug im Fokus.

Exponate aus verschiedensten Bereichen der smarten vernetzten Welt luden in den Pausen zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung der Teilnehmer ein. © Gigatronik

Durch die Integration von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in klassische Produkte und Prozesse verbessern sich Funktionalitäten und Abläufe, und es entstehen innovative Geschäftsfelder, über die neue Märkte erschlossen werden können, so der Tenor der hochkarätig besetzten Vorträge auf der diesjährigen A2A-Fachtagung im Neckar Forum Esslingen.

Die Zukunft vor allem technologieorientierter Unternehmen wird von ihrer Innovationskraft abhängen - also ihrer Fähigkeit, neue Ideen zum Markterfolg zu führen. Wie das mit einem systematischen Innovationsmanagement gelingt, verdeutlichte Heiko Morgenweck von Gigatronik anhand unterschiedlicher Beispiele, etwa der Prozessoptimierung im Lebensmittelgeschäft durch den Einsatz neuer Technologien oder GTconnect, einem Inkubator für neue Geschäftsmodelle in der Automobilbranche.

Neue Chancen bieten die Elektrifizierung, die digitale Vernetzung und die Ökonomie des Teilens der automobilen Welt. Dabei steht nicht länger das Produkt Auto im Fokus, sondern die Mobilität. Doch wie innovativ die Mobilität von morgen sein kann, wird stark davon abhängen, wie sie organisiert wird, erklärte Gabriele Scheffler vom Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation (IAO) in ihrem Vortrag. Die Forscher testeten Mobilitäts- und Energiemanagementlösungen in der Erprobungsumgebung Living Lab eFleet und kamen zu dem Ergebnis, dass sich mithilfe von Informations- und Kommunikationstechnologien Elektromobiliät als System effizienter gestalten und in angrenzende Wirkfelder integrieren lässt.

Wie mit einem vernetzten Fahrzeug der Kundenkomfort schon vor dem Einsteigen erhöht werden kann, zeigte Dr. Christian Maihöfer von der Daimler AG anhand des Remote Services Mercedes me connect. Über die App lassen sich zahlreiche Funktionen per Fernzugriff einstellen, beispielsweise die Innenraumtemperatur. So beginnt die Fahrt von der ersten Minute an angenehm temperiert. Die zunehmende Digitalisierung erzeugt immer mehr Daten. Vernetzte Fahrzeuge können die Schwarmintelligenz nutzen und so ihren Fahrer über die Parkplatzsituation informieren oder vor lokalen Gefahren warnen, wie Gerhard Stanzl von Audi Electronics Venture darstellte.

Die Vielfalt des Internet of Things (IoT) präsentierte Dr.-Ing. Rainer Kallenbach von Bosch Software Innovations anhand der Bereiche Connected Mobility, Connected Manufacturing, Connected Energy and Building sowie Connected Home. Beispielhaft stellte er die Vision Future Mobility dar, die auf multimodalen Transportsystemen, autonom lenkenden Fahrzeugen, E-Mobilität und intelligentem Parkraummanagement basiert.

Weiterführende Information
Unternehmensinformation

GIGATRONIK Holding GmbH

Hortensienweg 21
DE 70374 Stuttgart
Tel.: 0711 849609-0
Fax: 0711 849609-99

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