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12.06.2019

KIT beteiligt sich am Spin-off SIMUTENCE

Leichtbau

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) hat eine Beteiligung an seiner Ausgründung SIMUTENCE beschlossen, die Hersteller von Bauteilen aus Faserverbunden unterstützten will. Die Ausgründung aus KIT hilft bei der Entwicklung und Optimierung von Leichtbaulösungen und Herstellprozessen durch eine virtuelle Prozesskette.

Mithilfe der virtuellen Prozesskette von SIMUTENCE können Unternehmen die Belastbarkeit und Herstellbarkeit von Bauteile aus Faserverbunden simulieren © SIMUTENCE

Mithilfe der virtuellen Prozesskette von SIMUTENCE können Unternehmen die Belastbarkeit und Herstellbarkeit von Bauteile aus Faserverbunden simulieren © SIMUTENCE

Der Leichtbauspezialist SIMUTENCE wird von der Helmholtz-Gemeinschaft aktuell im Rahmen des Impuls- und Vernetzungsfonds gefördert und erhält ein zusätzliches Budget für die Einbindung eines externen Managers. Auch das KIT hat nun eine Beteiligung beschlossen. Aktuell hält das KIT damit zehn Technologiebeteiligungen.

SIMUTENCE bietet Dienstleistungen an und entwickelt Software rund um den Einsatz von faserverstärkten Kunststoffen in der Industrie. Diese bieten hervorragende mechanische Eigenschaften, beispielsweise eine hohe Materialsteifigkeit bei gleichzeitig sehr geringem Gewicht. Damit haben sie zwar ein enormes Potenzial für den Leichtbau in Fahrzeugstrukturen, allerdings konnte die Belastbarkeit entsprechender Bauteile ebenso wie die Herstellbarkeit in Produktionsprozessen bislang nicht ausreichend genau simuliert werden. „Die Folge ist eine unzureichend Materialausnutzung und dadurch hohe Kosten bei der Entwicklung“, erklärt Dr. Benedikt Fengler, einer der SIMUTENCE-Gründer, der am Institut für Fahrzeugsystemtechnik (FAST) des KIT zur Optimierung von Faserverbundbauteilen promoviert hat.

Um dieses Problem zu lösen, entwickelte Fengler gemeinsam mit seinen Gründerkollegen Dominik Dörr (FAST) und Dr. Martin Hohberg (FAST) Software für die virtuelle Prozess- und Struktursimulationen, mit der Bauteile zuverlässig konzipiert und die Herstellungsprozesse optimiert werden können. Zukünftig könnte die virtuelle Prozesskette von SIMUTENCE unterschiedlichen Unternehmen dabei helfen, beim Einsatz von Faserverbundmaterialien Kosten und Risiken zu minimieren.

weitere Informationen

Unternehmensinformation

Karlsruher Inst. f. Technologie KIT SEK - Strategische Entwicklung und Kommunikation

Kaiserstr. 12
DE 76131 Karlsruhe

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