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24.09.2018

INRIX Ranking: geeignete Autobahnstrecken für hochautomatisierte LKW

Studie

INRIX, Anbieter von Dienstleistungen für vernetzte Fahrzeuge und echtzeitbasierte Verkehrsanalysen, hat die Autobahnabschnitte in Deutschland ermittelt, auf denen sich ein frühzeitiger Einsatz des autonomen Güterverkehrs am schnellsten lohnen würde. So sollen die A3 zwischen Passau und Würzburg und die A5 zwischen Mannheim und Basel die am besten geeigneten Straßenabschnitte für erste Tests selbstfahrender LKW sein. Die Informationen sind in einer Studie online abrufbar.

© INRIX

© INRIX

Mit Hilfe der Analyse von Daten Millionen vernetzter Fahrzeuge (PKW und LKW) auf der ganzen Welt kann INRIX Informationen liefern, um den Einsatz automatisierter LKW auf öffentlichen Straßen vorzubereiten. Das INRIX „Automated Freight Corridor Assessment“ basiert auf einem systematischen, datengesteuerten Ansatz, um die bestgeeigneten Strecken auf deutschen Autobahnen zu ermitteln. Dabei wurden drei Faktoren herangezogen: Das Frachtvolumen (via INRIX Trips), das Stauaufkommen (via INRIX Roadway Analytics) und die Störungshäufigkeit (via INRIX Incidents).

Die 10 ertragreichsten Strecken für kommerzielle Zwecke

INRIX Research hat zunächst deutsche Autobahnabschnitte mit einer Länge von mehr als 160 Kilometern mit hohem Frachtaufkommen und geringem Stauverhalten analysiert und bewertet. Dabei wurde vorausgesetzt, dass sich automatisierte LKW am besten für den Einsatz auf längeren Fahrten ohne schwierige Verkehrsbedingungen (mit vielen Geschwindigkeitsänderungen, Staus oder Unfällen) eignen und sie auf diesen Strecken auch am wirtschaftlichsten sind. In Deutschland erwies sich dabei vor allem eine Route als eine gute Option für den Einsatz autonom fahrender LKW – sowohl aufgrund ihrer niedrigen Stauraten als auch wegen ihres hohen Frachtaufkommens und der Streckenlänge.

Die mit Abstand bestgeeignetste Strecke in Deutschland folgt der A3 von der österreichischen Grenze bis wenige Kilometer hinter Würzburg und weist eine Länge von rund 360 Kilometern auf. Auch die Strecke hinter der Grenze in Österreich ist stauarm. Der untersuchte Autobahnabschnitt steht sowohl hinsichtlich des Frachtaufkommens, der niedrigen Staurate als auch der Streckenlänge an erster Stelle des Rankings für Deutschland. Die restlichen neun Autobahnabschnitte weisen dagegen nur geringe Profilunterschiede auf und sind in Bezug auf ihre wirtschaftliche Rentabilität praktisch austauschbar.

Top 10 Strecken hinsichtlich der Sicherheit im Straßenverkehr

Für die Ermittlung der vielversprechendsten Strecken unter Sicherheitsaspekten analysierte INRIX Research Strecken mit hohen Vorfallsraten, auf denen der Einsatz hochautomatisierter LKW voraussichtlich am meisten Auswirkungen auf die Sicherheit hätte. INRIX wählte geeignete Autobahnabschnitte mit einer Länge von 160 Kilometern und der höchsten Anzahl plötzlicher starker Bremsvorgänge, auf denen der Einsatz neuer Technologien die Fahrer am besten unterstützen und am meisten zur Verringerung von Risiken beitragen würde. Auch unter Sicherheitsaspekten erwies sich der Abschnitt der A3 von Österreich bis etwa 30 Kilometer hinter Würzburg als vielversprechend – sowohl aufgrund seines hohen Frachtaufkommens als auch aufgrund der hohen Vorfallsrate. So kommt es laut INRIX zum Beispiel auf der A3 etwa 50 Prozent häufiger zu Zwischenfällen im Verkehr als auf der M25, dem Ring um London.

Top 5 Korridore für den Ersteinsatz

Inrix hat fünf Korridore ermittelt, die sich unter Berücksichtigung des Frachtaufkommens, der Streckenlänge sowie der Stau- und Ereignisraten für einen ersten Einsatz hochautomatisierter LKW eignen. Zwei Straßenabschnitte zeichnen sich besonders aus – die A3 und A5 sind eindeutig die beiden bestgeeigneten Autobahnen für eine frühzeitige Einführung hochautomatisierter Fahrzeuge.

Alle Informationen sind in einer Studie online abrufbar.

Zum Download der Studie INRIX Automated Freight Corridor Report

Unternehmensinformation

Inrix, Inc

10210, NE Points Drive
US 98033 KIRKLAND, WA

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