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28.05.2019

Bosch will ab 2020 weltweit klimaneutral arbeiten

Klimaschutz

Die Bosch-Gruppe hat ihre aktuellen Anstrengungen und geplanten Maßnahmen für den Klimaschutz und mehr Luftqualität vorgestellt. Ab dem Jahr 2020 will Bosch keinen CO2-Fußabdruck mehr hinterlassen und an allen 400 Bosch-Standorten weltweit klimaneutral agieren.

links Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer (Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH) mit Dr. Volkmar Denner (Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH) © Bosch

links Prof. Dr. Stefan Asenkerschbaumer (Stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH) mit Dr. Volkmar Denner (Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch GmbH) © Bosch

Nach Angaben der Internationalen Energieagentur IEA entfällt nahezu ein Drittel der weltweiten Kohlendioxid-Emissionen auf die Industrie. Bosch intensiviert deshalb seine Anstrengungen zur CO 2 -Reduzierung. Das Ziel ist, dass alle 400 weltweiten Bosch-Standorte vom Jahr 2020 an klimaneutral sind. Dazu setzt das Unternehmen auf vier Maßnahmen. Das Unternehmen steigert die Energieeffizienz, erhöht den Anteil regenerativer Energien an der Energieversorgung, kauft vermehrt Ökostrom zu und kompensiert unvermeidbaren CO 2 -Ausstoß. 3,3 Millionen Tonnen CO 2 sollen so bis 2020 neutralisiert werden.

Schadstoff-Emissionen verringern

Mit nahezu 100 europäischen Kommunen befindet sich Bosch derzeit im Austausch darüber, wie dort konkret die Luftqualität verbessert werden kann. In Stuttgart, Paris und Marseille testet Bosch aktuell eine mobile Messbox. Die Boxen messen engmaschig den Schadstoffgehalt der Umgebungsluft. Die Messergebnisse und Simulationen sollen weitere Erkenntnisse darüber liefern, welche Zusammenhänge zwischen Emissionen und Immissionen, also Verkehr und Umwelt bestehen. Ein Projekt mit der Stadt Stuttgart hat gezeigt, dass verstetigter Verkehr die Schadstoff-Emissionen der Bestandsflotte um bis zu 20 Prozent reduzieren kann. Künftig lassen sich mit den Daten der Messboxen hochauflösende Immissionskarten erstellen, mit denen das Verkehrsmanagement optimiert werden kann.

Betriebliches Mobilitätsmanagement

Die dritte Säule des Projekts „Vision Near Zero Immission“ ist das betriebliche Mobilitätsmanagement. Ziel ist es, vor allem in Ballungsräumen das durch Bosch-Mitarbeiter verursachte Verkehrsaufkommen und damit die Emissionen zu reduzieren. Die dazu umgesetzten Maßnahmen reichen von Shuttle-Bussen in großen Städten in Brasilien, China oder der Türkei, über das Angebot zum mobilen Arbeiten hin bis zum Leasing von Fahrrädern sowie Pedelecs. Bosch setzt dabei auch auf die Vernetzung. Seit einigen Wochen können beispielsweise die rund 8 000 Mitarbeiter des Standorts Reutlingen die Car-Pooling-Plattform SPLT nutzen. Diese erleichtert den Mitarbeitern das Bilden von Fahrgemeinschaften via Mitfahr-App. Im Großraum Stuttgart, wo rund 55 000 Bosch-Beschäftigte täglich 1,5 Millionen Kilometer zurücklegen, ist das Unternehmen zudem Mitglied im „Bündnis für Luftreinhaltung“.

Seine Aktivitäten bündelt Bosch unter anderem im Projekt „Vision Near Zero Immission“. Es umfasst drei Säulen: Entwickeln schadstoffarmer Antriebstechniken, Durchführen von Projekten zur Verkehrsverstetigung mit Kommunen und ein betriebliches Mobilitätsmanagement an eigenen Standorten. © Bosch

Seine Aktivitäten bündelt Bosch unter anderem im Projekt „Vision Near Zero Immission“. Es umfasst drei Säulen: Entwickeln schadstoffarmer Antriebstechniken, Durchführen von Projekten zur Verkehrsverstetigung mit Kommunen und ein betriebliches Mobilitätsmanagement an eigenen Standorten. © Bosch

Elektromobilität ausbauen

Auch vom elektrischen Fahren erwartet Bosch einen Beitrag für saubere Luft in Städten. 2025 will das Unternehmen mit Elektromobilität fünf Milliarden Euro Umsatz erzielen, zehnmal so viel wie 2018. Das Unternehmen hat bereits für 50 Elektrofahrzeug-Plattformen Powertrain-Projekte realisiert. Allein im vergangenen Jahr kamen 30 neu akquirierte Projekte hinzu. Bosch hat kürzlich eine Kooperation mit Powercell angekündigt, einem schwedischen Hersteller von Brennstoffzellen-Stacks. Stacks machen zwei Drittel des Werts eines Brennstoffzellen-Systems aus.

Automatisiertes Fahren

Auch die Automatisierung des Verkehrs wird einen Beitrag zu besserer Luftqualität leisten. Über 30 Prozent Kraftstoff kann automatisiertes Fahren nach Angaben des Forschungsunternehmens KE Consult einsparen, auf deutschen Autobahnen sind es 15 Prozent. Mehr als 5.000 Ingenieure arbeiten bei Bosch zwischenzeitlich am automatisierten Fahren, fast doppelt so viele wie vor zwei Jahren. Umsatztreiber auf dem Weg zum automatisierten Fahren sind Fahrerassistenzsysteme. Von aktuell rund zwei Milliarden Euro soll der Umsatz in diesem Jahr nahezu 15 Prozent wachsen. Dabei soll der Absatz von Radarsensoren um 20 Prozent, der von Video-sensoren um 30 Prozent zulegen.

zu Bosch

Unternehmensinformation

Robert Bosch GmbH

Robert-Bosch-Platz 1
DE 70839 Gerlingen-Schillerhöhe
Tel.: 0711 811-0

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