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05.10.2016

Autonome, elektrische und vernetzte Nutzfahrzeuge der Zukunft

Auf der Nutzfahrzeugmesse IAA präsentiert Daimler unter anderem den Urban eTruck – einen lokal emissionsfreien 26-Tonner für den schweren Verteilerverkehr mit einer Reichweite von rund 200 Kilometern. Die Markteinführung wird Anfang des nächsten Jahrzehnts erwartet. Die Ergebnisse anderer Entwicklungen wird man schon eher nutzen können.

Vorstellung auf der IAA 2016 (Bild: Daimler)

Vorstellung auf der IAA 2016 (Bild: Daimler)

2018 wird Mercedes-Benz Vans einen Transporter mit Elektroantrieb in Serie auf den Markt bringen. Ebenfalls für 2018 hatte Mercedes-Benz bereits die Serienproduktion eines elektrischen Stadtbusses angekündigt. Um den Transport von Gütern und Personen auf der Straße noch wirtschaftlicher zu machen, vernetzt Daimler seine Nutzfahrzeuge zudem und bietet digitale Lösungen für alle am Transport Beteiligten.

Die Vision vom urbanen Verkehr

Am Vorabend der IAA Nutzfahrzeuge nahm Daimler seine Gäste im Elektrizitäts- und Heizraftwerk Linden mit auf eine Reise in die nicht allzu ferne Zukunft. Ein Transport könnte künftig in etwa so aussehen: Güter werden transportfertig gemacht. Kaum sind sie verpackt, fährt ein autonomer Fernverkehrs-Lkw an die Rampe. In kürzester Zeit wird der Lkw vollautomatisch beladen, checkt digital aus und startet in Richtung Autobahn.

Unterwegs verbindet sich der Mercedes-Benz Actros mit Highway Pilot mit anderen autonomen Lkw, die in die gleiche Richtung fahren. Gemeinsam bilden sie einen Platoon. Drei miteinander verbundene Lkw sparen durch ihren geringeren Luftwiderstand rund sieben Prozent Kraftstoff und verkürzen durch einen von 50 auf 15 Meter verringerten Abstand die benötigte Fläche auf der Autobahn. Dank intelligenter Vernetzung wählt der Platoon selbst die intelligenteste Route mit dem geringsten Verkehrsaufkommen.

Hat der Lkw sein Ziel, ein Logistikcenter am Rande eines großen Stadtgebiets, erreicht, ist die Rampe dank vollautomatischer Vorabinformation aus dem Lkw für die Entladung bereits vorbereitet, die Gabelstapler warten. Die Waren werden umgehend in intelligente Regalsysteme umgeladen, die einer bestimmten Lieferroute zugeordnet sind. Im nächsten Schritt verstauen Roboter die Regale samt Inhalt in elektrische Transporter oder elektrische Verteiler-Lkw, je nach Ladung und Ziel. Aber egal, ob die Güter von einem Verteiler-Lkw in einen Supermarkt oder per Transporter an die Haustür gebracht werden: Die Lieferung in die Stadt erfolgt dank Elektroantrieb lokal völlig emissionsfrei und leise – oder via Drohne direkt vom Transporter vor die Wohnung.

Die Teams der drei Sparten Daimler Trucks, Daimler Buses und Mercedes-Benz Vans arbeiten daran, diese Vision Realität werden zu lassen.

Teil-autonomer Stadtbus

Autonomes Fahren, Weiterentwicklung der Elektroantriebe in Richtung Serienreife und Vernetzung sind die nächsten Etappen. Der erste Schritt ist die Weiterentwicklung des Highway Piloten für autonomes Fahren speziell in Großstädten.

Der teil-autonome Mercedes-Benz Future Bus mit CityPilot kann auf einer sogenannten Bus Rapid Transit Strecke (BRT) bis zu 70 km/h schnell fahren, hält zentimetergenau an Haltestellen und Ampeln, fährt automatisch an, durchquert Tunnel, bremst für Hindernisse sowie Fußgänger auf der Fahrbahn und kommuniziert mit Signalanlagen. Der Fahrer ist an Bord und überwacht das System, wird dabei aber erheblich entlastet. Der Future Bus ist mit Fern- und Nahbereichsradar, einer Vielzahl von Kameras sowie dem satellitengesteuerten Ortungssystem GPS ausgestattet. Durch die Vernetzung der Kameras und Sensoren entsteht ein präzises Bild der Umgebung und der exakten Position des Omnibusses.

Lokal emissionsfreie Busse ab 2018 in Serie

Parallel dazu arbeitet Daimler Buses an der Einführung eines voll-elektrischen Stadtbusses. Die Markteinführung des Citaro mit Elektroantrieb ist für das Jahr 2018 geplant. Dank der Weiterentwicklung der Batterietechnologie mit Blick auf deren Leistung rechnen die Ingenieure von Daimler mit einer Reichweite von ca. 300 Kilometern im Jahr 2025 – ausreichend für den allergrößten Teil des Linienverkehrs – und das bei widrigsten klimatischen Bedingungen von 20 Grad Minus im Winter bis 40 Grad Plus im Hochsommer.

Voll-elektrische Fahrzeugstudie Vision Van

Auch die Transporterstudie „Vision Van“ ist mit Elektroantrieb ausgestattet. Das Fahrzeug hat einen 75 kW starken Elektroantrieb und kommt – je nach Einsatzzweck – auf eine Reichweite von 80 Kilometer bis ca. 270 Kilometer. Die Zustellung erfolgt so mit dem Vision Van lokal völlig emissionsfrei.

Der Vision Van verfügt über einen vollautomatisierten Laderaum und integrierte Lieferdrohnen. Wird das Fahrzeug beispielsweise vom Paketzusteller in einem Wohngebiet angehalten, können neben der manuellen Zustellung künftig mehrere Pakete gleichzeitig autonom über die Luft bei den Empfängern im Umfeld zugestellt werden – auch wenn diese nicht zu Hause sind. Das vereinfacht das Geschäft für den Transporteur, verringert die Lieferzeit und bietet völlig neue Möglichkeiten für den Endkunden, beispielsweise für die direkte Zustellung von Waren noch am Tag der Bestellung zur vereinbarten Uhrzeit. Mercedes-Benz Vans sieht beim Einsatz des Vision Van Effizienzsteigerungen von bis zu 50 Prozent auf der letzten Meile.

Urban eTruck für voll-elektrischen Verteilerverkehr

Wie der Mercedes-Benz Vision Van liefert auch der Urban eTruck seine Waren lokal völlig emissionsfrei und leise in den Supermarkt in der Innenstadt. Der vollelektrische Lkw mit einem zulässigen Gesamtgewicht von bis zu 26 Tonnen für den städtischen Verteilerverkehr verfügt über ein Batteriepaket mit 212 Kilowattstunden Gesamtkapazität. Das entspricht einer Reichweite von ca. 200 Kilometern.

Die Markteinführung dieser Technologie ist Anfang des nächsten Jahrzehnts vorstellbar. Bis vor kurzem schien der Einsatz vollelektrischer Antriebe im Lkw undenkbar – vor allem aufgrund der hohen Kosten für die Batterien gepaart mit einer geringen Reichweite. Inzwischen ist die Technik deutlich ausgereifter. Insbesondere die Batteriezellen entwickeln sich rasant weiter: Daimler Trucks erwartet, dass die Kosten für die Batterien eines vollelektrischen Lkw von 1997 bis 2025 um den Faktor 2,5 sinken werden – von 500 Euro/kWh auf 200 Euro/kWh. Gleichzeitig steigt die Leistung in diesem Zeitraum um den gleichen Faktor von 80 Wh/kg auf 200 Wh/kg.

Mobilitätskonzepte und mehr

Parallel zu dieser Hardware in Form von autonomen oder elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen bieten die Daimler Nutzfahrzeugsparten künftig auch vernetzte Diensten und Mobilitätskonzepte. Der Warenfluss wird künftig durch einen Fluss von Daten im Internet in Echtzeit gespiegelt. Somit lassen sich Leerfahrten minimieren, Wartezeiten beim Beladen und jede andere Verschwendung von Ressourcen deutlich reduzieren.

Dies steigert die Leistung entlang des gesamten Transportprozesses – von der Produktion bis zum Konsum. Insgesamt sind bereits rund 400.000 Nutzfahrzeuge von Daimler mit dem Internet vernetzt. Daimler Trucks investiert bis zum Jahr 2020 rund eine halbe Milliarde Euro, um seine Lkw mit ihrer Umwelt zu vernetzen und konkrete neue Anwendungen zu entwickeln. (is)

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Unternehmensinformation

Daimler Nutzfahrzeuge Kommunikation Nutzfahrzeuge Werk 001/HPC G162

Mercedesstr. 127/6
DE 70546 Stuttgart

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