Virtuelle Architekturen für sichere Kfz-Softwaresysteme
01-06-11
Das Berliner Verbundprojekt VirtuOS präsentiert auf seiner Fachtagung am 15. Juni 2011 in Berlin erste Forschungsergebnisse zum Thema „Virtuelle Architekturen für sichere automotive Softwaresysteme“.
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Die TSB Innovationsagentur Berlin, als Förderer neben dem Europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE), lädt alle Unternehmen und Institutionen ein, die an dieser Thematik arbeiten. Projektpartner sind die Technische Universität Berlin (Fachgebiet Softwaretechnik SWT am Institut für Softwaretechnik und Theoretische Informatik), das Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST und das Berliner Softwareunternehmen OpenSynergy. Hintergrund des Projektes ist die Feststellung, dass Funktionen in Fahrzeugen zukünftig auf weniger, aber dafür leistungsfähigeren Steuergeräten integriert werden. Das erspart den Herstellern Kosten und Gewicht und sorgt damit für mehr Effizienz und Umweltverträglichkeit. Dabei können die Applikationen, die auf einem Steuergerät laufen, sehr unterschiedlich sein. So werden Infotainment-Applikationen mit sicherheitsrelevanten Funktionen auf einer Plattform koexistieren. Die Infotainment-Applikationen können jedoch ein Einfallstor für Manipulationen der gesamtenFahrzeugelektronik sein. Seit Juli 2010 erforschen und erarbeiten die Projektpartner Prozesse, Werkzeuge und Methoden, die notwendig sind für die Zertifizierung von automotive Embedded Software gemäß internationalen Normen und Standards zur Funktions- und Angriffssicherheit. Diese Aspekte werden im Rahmen des Projektes untersucht und bei Bedarf erweitert. Neben den Projektpartnern werden auch Kunden und Kooperationspartner der OpenSynergy zu Wort kommen. „Auf diese Weise werden auf der Fachtagung die Bedingungen der Zulieferindustrie, die Herausforderungen in der Entwicklung und die Ergebnisse aus der Forschung abgeglichen. Damit leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung sicherer Software im Automobil“, betont Projektleiter Matthias Gerlach von OpenSynergy. (oe)