Die 3GPP hat im Release 10 für LTE Advanced festgelegt, dass mobile Endgeräte mit der MIMO-Technologie künftig bis zu vier Antennen nutzen können, um Daten im Uplink zum Mobilfunknetz zu übertragen. Im Downlink sind bis zu acht parallele Datenströme vorgesehen. Durch MIMO lässt sich die Kapazität des LTE-Netzes noch weiter erhöhen. Derzeit kommt MIMO bei 3GPP LTE nur im Downlink mit vier parallelen Datenströmen zum Einsatz. Im Uplink ist bisher nur die Übertragung eines Datenstroms möglich.
Entwickler von Chipsets können mit der neuen Software-Option direkt testen, ob die LTE Uplink-MIMO-Funktion korrekt in ihrem Prüfling implementiert ist. In einem Setup aus zwei Signalanalysatoren, die mit dem PC verbunden sind, lassen sich zwei Antennen des Prüflings gleichzeitig testen. Anwender können so eine Verifikation des so genannten MIMO-Precodings durchführen. Die Software analysiert die Datenströme und deren Verteilung über die Antennen gemäß der in 3GPP vorgeschriebenen Matrizenmultiplikation. Auch der zeitliche Bezug zwischen den Signalen an den Antennen lässt sich so verifizieren.
Die Option R&S FS-K103PC für den Einsatz mit Signal- und Spektrumanalysatoren der Reihe R&S FSW, R&S FSV, R&S FSVR, R&S FSG oder R&S FSQ ist ab sofort bei Rohde & Schwarz erhältlich. (ai)