Zur Parametrierung des Gerätes wird die μSD-Karte einfach an den PC oder das Notebook angeschlossen und eine vorhandene CANdb-Datenbank-Datei (dbc) auf die μSD-Karte kopiert. Danach muss die Karte nur noch in den Logger gesteckt werden. Das Austauschen oder Stecken einer neuen μSD-Karte erkennt der Logger selbstständig, schließt eine eventuell laufende Erfassung ab, konfiguriert gemäß den Informationen aus der dbc-Datei die Messung und startet automatisch die Erfassung.
Der smartCAN-Log interpretiert die vorhandene dbc-Datei und entschlüsselt damit die empfangenen CAN-Botschaften vollständig und kanalweise. Die Daten werden, mit einem Zeitstempel versehen, gemeinsam in eine Datendatei auf der μSD-Karte gespeichert.
Das entstehende Datenformat ist mit einer Videoaufzeichnung vergleichbar, so dass auch bei abruptem Abbruch der Messung alle Daten bis zum letzten Datenpunkt lesbar sind. Das Plattformkonzept der optiMEAS smart Geräte umfasst nicht nur die Hardwarekomponenten, sondern auch die Betriebssoftware der Geräte. Dort kommt optiMEAS-Ocean zum Einsatz.
Dabei handelt es sich um eine skalier- und erweiterbare Software, mit der nahezu alle Aufgaben in den Bereichen Messen, Steuern, Regeln und Automatisieren erledigt werden können. (oe)