So lassen sich nun in kürzester Zeit takt- oder protokollbasierte Fehler erkennen. Das spart nicht nur Konstruktionszeit, sondern führt auch zu einer Senkung der Ausrüstungskosten. Je komplexer die Signale werden, desto wichtiger ist es, für die Erfassung eines einzigen Ereignisses auf einem Oszilloskop über ein Triggersystem mit hoher Flexibilität zu verfügen.
Mit dem neuen Visual Trigger können Ingenieure mit Hilfe ihrer Maus oder über ihren Touchscreen vielseitig konfigurierbare Formen erzeugen, die der jeweils zu untersuchenden Wellenform am ehesten entsprechen. Häufig werden die Wellenformdaten auf unterschiedlichem Wege mit Hilfe von Verarbeitungs- und Analyseprogrammen wie MATLAB analysiert.
Nun gibt es auch eine individuelle Analyseschnittstelle von Tektronix speziell für den Einsatz mit MATLAB, womit Darstellungs- und Filterfunktionen für noch genauere Analysen zur Verfügung stehen. Das Jitter- und Augendiagramm-Analysetool DPOJET enthält nun einen Algorithmus, mit dem durch Übersprechen hervorgerufene Jitter als begrenzte, nicht korrelierte Jitter (BUJ) erkannt werden.
Das heißt, dass Echtzeit-Oszilloskope zum Messen des totalen Jitters verwendet werden können und dass sie ein Übersprechen bzw. Symbolübersprechen von anderen Jitterquellen unterscheiden können. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit Hilfe von Microsoft Visual Studio Bibliotheken anzulegen, um etwa Messungen in DPOJET anzupassen.
Die neue DPOJET-Version ist ab sofort erhältlich. Firmware-Aktualisierungen für Oszilloskope der Serien DPO/MSO5000, DPO7000C und DPO/DSA/MSO70000C/D stehen auf der Tektronix-Website zum kostenlosen Download bereit. (oe)