Die European Council for Au¬tomotive R&D (EUCAR) hat sieben „Hazard-Levels“ definiert, die das Gefahrenpotential beim Prüfen oder bei der Formierung der Batterien definieren - angefangen beim „normalen“ Batterie¬ausfall ohne Auswirklungen, über Leckage und/oder Gasaustritt, bis hin zur Explosion.
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Vötsch baut komplette Test¬systeme für Lithium-Ionen-Batterien, die auf Standard-Prüfschränke basieren und durch entsprechende Zusatzeinrichtungen in der Lage sind, verschiedene extreme Belas¬tun¬gen für den Energiespeicher reproduzierbar zu erzeugen.
Für diese unterschiedlichen Gefahrensituationen hat Vötsch Industrietechnik die erforderlichen Sicherheitskonzepte entwickelt. Die Prüfsysteme bestehen aus Temperatur- und Klimaprüfschränken kombiniert mit modularen Sicherheitskonzepten, die sich je nach Kundenwunsch anpassen lassen. Es lassen sich nicht nur Temperatur und Feuchtigkeit, sondern auch extreme Belastungen, wie beispielsweise schnelle Temperaturwechsel, Vibrationen, Korrosionseinflüsse und Luftschadstoffe reproduzierbar erzeugen. Die Si-cherheitskonzepte ermöglichen einen risikoarmen Testbetrieb von klimatischen und mechanisch/dynamischen Testsystemen, zugeschnitten auf die verschiedenen Hazard-Levels. Oberstes Ziel ist und bleibt es aber, die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Batterien im späteren Einsatzbereich zu gewährleisten und die Leistungseigenschaften sicherzustellen. (oe)