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Das Startmesstool erfasst alle Signale mit hoher Auflösung. Zur Echtzeit-Signalverarbeitung kann der Anwender ein Matlab/Simulink-Modell erstellen und auf dem Startmesstool ausführen. Berechnungsergebnisse und Rohsignale sind auf der Festplatte gespeichert.
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IAV hat ein neues Messinstrument für die Bewertung und Optimierung des Startverhaltens von Motoren entwickelt. Bei dem kompakten „Startmesstool“ handelt es sich um ein sehr schnelles, portables Messsystem mit Datenlogger und Echtzeitsignalverarbeitung. Einspritz-, Zünd-, Kurbel- sowie Nockenwellensignale werden mit hoher Auflösung bereits während des Motorstarts erfasst. Die parallele Messung dieser Signale ermöglicht eine genaue Analyse der Einspritz- bzw. Zündansteuerung, insbesondere während des Motorstarts.
Acht analoge und 20 digitale Eingänge stehen zur Verfügung. Alle Signale lassen sich auf Festplatte aufzeichnen und stehen im INCA- und im Matlab-Format zur Verfügung. Bei Bedarf kann der Anwender die gewonnenen Daten mit Hilfe eines Matlab/Simulink-Modells bereits im Startmesstool in Echtzeit vorverarbeiten und beispielsweise auf charakteristische Merkmale reduzieren. Diese Ergebnisse lassen sich ebenfalls auf einer Festplatte aufzeichnen. „Das neue System hat folgende Vorteile: Durch den kompakten Aufbau und den großen Versorgungsspannungsbereich ist das Gerät ideal für den Betrieb im Fahrzeug geeignet“, erläutert Ralf Gratzke, Abteilungsleiter Antriebsmanagement bei der IAV.
Reduzierte Daten lassen sich zum Beispiel über CAN in Echtzeit verschicken. Die Bedienung erfolgt über das Applikationstool INCA der Firma ETAS. Das Startmesstool arbeitet synchron mit der INCA-Zeitbasis. (oe)