IAV hat einen Lösungsansatz für die Vision vom elektrischen Fahren ohne Reichweitenbeschränkung mit dem Konzept der berührungslosen Energieübertragung vorgestellt. Nach dem Transformator-Prinzip wird durch Induktion elektrische Energie kontaktlos an das Fahrzeug übertragen. Die Versorgung des Fahrzeugs sowie die Aufladung der Batterie sind damit sowohl während der Fahrt als auch im Stand ohne Stecker möglich. Energie effizienter zu nutzen ist für die Industriegesellschaft der Zukunft außerdem eine der wichtigsten Herausforderungen.
Eine Effizienzsteigerung kann durch die Verringerung der Verluste erfolgen. Diese fallen bei der Energiewandlung zum großen Teil in Form von Wärme an. Die IAV zeigt einen Wärmetauscher, der diese Wärmenergie mit thermoelektrischen Generatoren direkt in Strom umwandelt. Thermoelektrische Generatoren haben keine beweglichen Teile und sind bezüglich Leistung und Größe flexibel skalierbar. Sie sind überall einsetzbar, wo eine Temperaturdifferenz vorliegt. Wärmeverluste können so zurückgewonnen werden. Außerdem stellte die IAV einen Gastbeitrag der Universal Motor Corporation vor. UMC stellt erste Komponenten des Freikolbenlineargenerators aus, der Kraftstoffe wie Benzin und Erdgas direkt in elektrische Energie umwandelt.
Die aus einem Verbrennungszylinder, einem Lineargenerator und einer Gasfeder zur Kolbenrückstellung bestehende kompakte Einheit kann sehr vielseitig eingesetzt werden, hat Flexfuel-Eigenschaften und ermöglicht aufgrund der einzigartigen Kombination von variabler Verdichtung und gleichzeitig variablem Hubraum hohe Wirkungsgrade über den gesamten Betriebsbereich. (es)
Whitepaper: Serie 61 ein Test-Tool,
das mit wächst
Der Joker im Testsystem heute CAN, morgen LIN,
übermorgen FlexRay und nächste Woche alles zusammen? Die Entwicklung
und Etablierung von elektronischen Komponenten in Fahrzeugen hat in den letzten
Jahren rasant zugenommen. Wo noch vor einigen Jahren wenig bzw. kaum
Bus-Kommunikations-basierende Kfz-Elektronik anzutreffen war, ist diese heute
an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Beispiele hierfür sind
Fensterheber, Sitzversteller, etc., welche früher rein mechanisch,
später elektromechanisch und heute mechatronisch betrieben wurden bzw.
werden. Auch die Gesamtanzahl an elektronischen Komponenten bzw.
Steuergeräten wächst quasi unaufhörlich. Ein
Hintergrund hierfür ist beispielsweise der stetig wachsende Anspruch der
Fahrzeugkonsumenten in punkto Komfort und Sicherheit. Betrachtet man diese
Entwicklung aus Sicht der Qualitätssicherung, so bedeutet dies einen
massiven Anstieg neuer Herausforderungen im Test- und Prüfbereich.
Der Einsatz von Inkrementalgebern ist aus nahezu allen Bereichen
der Industrie nicht mehr wegzudenken. Allein für die Wegmessung wird er an
Fließbändern, Fräsen, Robotern etc. eingesetzt. Weitere
Bereiche sind die Drehzahlmessung an rotierenden Maschinen,
Positionsbestimmungen und Geschwindigkeitsmessungen. Es gibt sowohl bei den
Sensoren (Inkrementalgebern) als auch bei den Messmodulen (Encoder-Interfaces),
mit denen die Signale der Inkrementalgeber ausgewertet werden, wesentliche
Unterschiede. Diese Unterschiede entscheiden häufig über die
Einsatztauglichkeit eines Messsystems für die gewünschte Applikation.
Daher sollen der Aufbau und die Funktionsweise dieser unentbehrlich gewordenen
Sensoren und die Weise, wie deren Signale in den Encoder-Interfaces der Firma
imc verarbeitet und ausgewertet werden, in diesem Artikel erläutert
werden.
Im Bereich der physikalischen Messtechnik sind Temperaturen die am
häufigsten zu messenden Größen. Insbesondere in der Prozess-
und Verfahrenstechnik stellt die Temperaturmessung das messtechnische
Rückgrat" dar. Bei den imc Messgeräten gibt es im Bereich der
sogenannten Mixed Signal Applications" kaum ein Messgerät, das ohne
eine Temperatur-Messmöglichkeit geliefert wird. In diesem White Paper soll
die Temperaturmesstechnik mit den beiden wichtigsten Temperatursensoren
Widerstandsthermometer (Pt 100) und Thermoelement erläutert werden.
Die Verwaltung zahlreicher Mess- und Überwachungssysteme und
deren Steuerung und Konfiguration kann über eine Internetplattform
erfolgen. Mit dem Internetportal in Verbindung mit einem Datenserver wird die
Anforderung umgesetzt, von jedem Internet-Terminal der Welt aus mittels
Standardbrowser eine Messung zu beobachten und zu steuern. Bei ferngesteuerten
Überwachungsaufgaben werden Resultate von z. B.
Grenzwertüberwachungen automatisch vom Messgerät zur Plattform
übertragen und von hier als Warnungen und Alarme per SMS oder E-Mail an
autorisierte Benutzer verschickt.