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TargetLink 4.1 mit FMI-Unterstützung, AUTOSAR 4.2, und vieles mehr

29.01.2016 - Mit dem neuesten Release optimiert dSpace seinen Seriencode-Generator TargetLink für aktuelle Standards der Embedded-Software-Entwicklung. Die Version 4.1 unterstützt den FMI (Functional Mock-up Interface)-Standard 2.0 und den AUTOSAR-Standard 4.2. Des Weiteren wurden die MISRA-C-Konformität und die Code-Effizienz nochmals gesteigert und das modulare, modellbasierte Arbeiten weiter vereinfacht.

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© dSpace
Auf Basis des Standards FMI 2.0 kann von TargetLink generierter Code dann nicht nur auf VEOS und SCALEXIO zur unmittelbaren Ausführung gebracht werden, sondern vor allem auch in FMI-kompatiblen Drittanbieter-Umgebungen. © dSpace

Durch die Unterstützung des Standards FMI 2.0 vereinfacht TargetLink 4.1 die Zusammenarbeit zwischen einzelnen Entwicklungsteams, Organisationen und Unternehmen. Der Export von TargetLink-Modellen als Functional Mock-up Units (FMU) erlaubt es Nutzern von TargetLink 4.1, Modelle aus unterschiedlichen Modellierungsumgebungen und Simulink-Versionen auszutauschen und zu kombinieren, während ihr geistiges Eigentum geschützt bleibt. Auf Basis des Standards FMI 2.0 kann von TargetLink generierter Code dann nicht nur auf dSpace-Plattformen wie VEOS und Scalexio zur unmittelbaren Ausführung gebracht werden, sondern vor allem auch in FMI-kompatiblen Drittanbieter-Umgebungen (Offline- oder Echtzeitsimulation).

 

Durch die Unterstützung von AUTOSAR 4.2 und den darin adressierten Verbesserungen für den Zugriff auf NVRAM (Non-Volatile RAM) ist es nun ein Leichtes, aus den AUTOSAR-Software-Komponenten von TargetLink auf nichtflüchtigen Speicher zuzugreifen. Darüber hinaus unterstützt TargetLink jetzt sogenannte AUTOSAR Transformer, mit deren Hilfe sowohl eine End-to-End Communication Protection für sicherheitskritische Anwendungen realisiert werden kann als auch die Kommunikation über Automotive Ethernet. Weitere Neuerungen von TargetLink 4.1 betreffen eine vereinfachte Bus-Modellierung und Initialisierungssemantik in Simulink.

 

Im Bereich der Code-Generator-Kernfunktionalität wurde die MISRA-C:2004- und MISRA-C:2012-Konformität verbessert und die Code-Effizienz weiter gesteigert. Ein leistungsfähigerer Function-Reuse-Mechanismus erlaubt es zudem, Software-Komponenten mehrfach zu instanziieren und mit inkrementeller Code-Generierung zu kombinieren. Dadurch wird eine modulare und projektübergreifende Entwicklung, wie sie globale Forschungs- und Entwicklungsorganisationen benötigen, vereinfacht.



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