Der österreichische Lichtysteme-Spezialist ZKW forscht im Zuge mehrerer Projekte bereits seit 2005 intensiv auf dem Gebiet der Nutzung von LEDs als Lichtquelle für Hauptlichtfunktionen. Das Ergebnis ist ein LED-Hauptscheinwerfermodul, das in Qualität sowie Serien- und Industriereife herkömmlicher Technik in nichts nachsteht.
Das ZKW LED-Modul ist als AFS (Adaptive Front Light System) ausgeführt und passt die Ausleuchtung ohne Einwirken des Fahrers selbständig der Umwelt und jeweiligen Fahrsituation an. Sämtliche AFS-Standardfunktionen, wie beispielsweise dynamische Leuchtweitenregelung, dynamisches Kurvenlicht, Abbiegelicht, Autobahnlicht, Stadtlicht oder Schlechtwetterlicht, sind integriert. Dadurch wird die Fahrbahn zu jeder Zeit optimal ausgeleuchtet. Gleichzeitig reduziert sich die Blendung entgegenkommender Fahrzeuge.
Anders als herkömmliche Lichtquellen besitzen Leuchtdioden eine niedrige Leuchtdichte. Deshalb musste beim neuen LED-Scheinwerfermodul eine besonders ausgeklügelte Lichtverteilung realisiert werden. ZKW erreicht diese Anforderung mit einem Baukasten aus verschiedenen Lichtmodulen, die die einzelnen Lichtfunktionen wie Fern- und Abblendlicht sowie die AFS-Features erzeugen. Mit der modular aufgebauten LED-Technologie legt ZKW einen wichtigen Grundstein für zukünftige Weiterentwicklung im Bereich Lichtsysteme für die Fahrzeugindustrie.
Die ZKW LED-Technologie wird im ersten Schritt in der Pkw-Premiumklasse zum Einsatz kommen. In weiterer Folge sollen LED-Scheinwerfer die bisherigen Hauptscheinwerfer aller Fahrzeugklassen – auch von Motorrädern – ersetzen. „Das neue LED-Modul markiert den nächsten großen Evolutionsschritt im Bereich Hauptscheinwerfer. Mit unserer Entwicklung ebnen wir einen neuen Weg in die Zukunft von Scheinwerfersystemen für die Fahrzeugindustrie“, unterstreicht Mag. Hubert Schuhleitner, CEO der ZKW Gruppe, die Bedeutung der Markteinführung.(la)