Wegfahrsperre, RKE-Controller und HF-Transmitter in einem Chip
08-03-10
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Atmel hat den AES-128-Chip ATA5795 vorgestellt, der Wegfahrsperre, einen Remote-Keyless-Entry-Mikrocontroller und HF-Transmitter für Kombi-Schlüssel-Anwendungen in einem einzigen IC kombiniert. Integriert ist ein AES-128-Wegfahrsperre-Modul, ein AVR-Kern mit geringem Stromverbrauch und einen Fractional-N-HF-Transmitter, der die Frequenzbänder 315 MHz und 433 MHz abdeckt.
Das integrierte AES-128-Kryptografie-Modul bietet zusammen mit Atmels Protokoll-Stack hohe Sicherheit mit kurzer Authentifizierungszeit, was für Wegfahrsperren ein wichtiger Punkt ist. Sowohl die Wegfahrsperren-Funktion als auch der HF-Transmitter greifen auf das AES-128-Modul zu, was die gleichen Sicherheitsverfahren für beide Funktionen erlaubt. Zusätzlich zur AES-128-Kryptografie enthält Atmels ATA5795 einen völlig offenen Wegfahrsperren-Protokoll-Stack mit konfigurierbaren Authentifizierungsverfahren, so dass das IC einen weiten Bereich an Sicherheitsanforderungen abdecken kann.
Das Bauelement verfügt über 8 kByte Flash und 2 kByte EEPROM zur Speicherung von Anwendungs- und Benutzerdaten. Möglich ist auch die Implementierung aller sonstigen Protokolle, die rückwärts kompatibel zu existierenden Systemen sind. Die physikalische Schnittstelle der Wegfahrsperre ist in das Bauteil eingebettet und kompatibel zu allen am Markt erhältlichen Basisstationen. Dies erlaubt es, kostengünstige Schlüssel-Designs auf den Markt zu bringen, ohne ein Basisstations-Redesign durchführen zu müssen. Muster sind ab sofort erhältlich.
Um die Produktentwicklung zu vereinfachen und zu beschleunigen, enthält das Bauelement den Anwendungs-Code im Flash-Speicher und wird durch die Standard-AVR-Entwicklungswerkzeuge unterstützt (Automotive-grade C-Compiler und AVR Studio® IDE). Außerdem enthält das Remote-Keyless-Entry-Entwicklungs-Kit (ATAPMxxxx) mit einem HF-Design-Kit vollständige Referenz-Designs sowohl für Hardware als auch für Software. (oe)
Whitepaper: Serie 61 ein Test-Tool,
das mit wächst
Der Joker im Testsystem heute CAN, morgen LIN,
übermorgen FlexRay und nächste Woche alles zusammen? Die Entwicklung
und Etablierung von elektronischen Komponenten in Fahrzeugen hat in den letzten
Jahren rasant zugenommen. Wo noch vor einigen Jahren wenig bzw. kaum
Bus-Kommunikations-basierende Kfz-Elektronik anzutreffen war, ist diese heute
an vielen Stellen nicht mehr wegzudenken. Beispiele hierfür sind
Fensterheber, Sitzversteller, etc., welche früher rein mechanisch,
später elektromechanisch und heute mechatronisch betrieben wurden bzw.
werden. Auch die Gesamtanzahl an elektronischen Komponenten bzw.
Steuergeräten wächst quasi unaufhörlich. Ein
Hintergrund hierfür ist beispielsweise der stetig wachsende Anspruch der
Fahrzeugkonsumenten in punkto Komfort und Sicherheit. Betrachtet man diese
Entwicklung aus Sicht der Qualitätssicherung, so bedeutet dies einen
massiven Anstieg neuer Herausforderungen im Test- und Prüfbereich.
Der Einsatz von Inkrementalgebern ist aus nahezu allen Bereichen
der Industrie nicht mehr wegzudenken. Allein für die Wegmessung wird er an
Fließbändern, Fräsen, Robotern etc. eingesetzt. Weitere
Bereiche sind die Drehzahlmessung an rotierenden Maschinen,
Positionsbestimmungen und Geschwindigkeitsmessungen. Es gibt sowohl bei den
Sensoren (Inkrementalgebern) als auch bei den Messmodulen (Encoder-Interfaces),
mit denen die Signale der Inkrementalgeber ausgewertet werden, wesentliche
Unterschiede. Diese Unterschiede entscheiden häufig über die
Einsatztauglichkeit eines Messsystems für die gewünschte Applikation.
Daher sollen der Aufbau und die Funktionsweise dieser unentbehrlich gewordenen
Sensoren und die Weise, wie deren Signale in den Encoder-Interfaces der Firma
imc verarbeitet und ausgewertet werden, in diesem Artikel erläutert
werden.
Im Bereich der physikalischen Messtechnik sind Temperaturen die am
häufigsten zu messenden Größen. Insbesondere in der Prozess-
und Verfahrenstechnik stellt die Temperaturmessung das messtechnische
Rückgrat" dar. Bei den imc Messgeräten gibt es im Bereich der
sogenannten Mixed Signal Applications" kaum ein Messgerät, das ohne
eine Temperatur-Messmöglichkeit geliefert wird. In diesem White Paper soll
die Temperaturmesstechnik mit den beiden wichtigsten Temperatursensoren
Widerstandsthermometer (Pt 100) und Thermoelement erläutert werden.
Die Verwaltung zahlreicher Mess- und Überwachungssysteme und
deren Steuerung und Konfiguration kann über eine Internetplattform
erfolgen. Mit dem Internetportal in Verbindung mit einem Datenserver wird die
Anforderung umgesetzt, von jedem Internet-Terminal der Welt aus mittels
Standardbrowser eine Messung zu beobachten und zu steuern. Bei ferngesteuerten
Überwachungsaufgaben werden Resultate von z. B.
Grenzwertüberwachungen automatisch vom Messgerät zur Plattform
übertragen und von hier als Warnungen und Alarme per SMS oder E-Mail an
autorisierte Benutzer verschickt.