Mit KLARI-CHARGE stellt die Firma Stefan Klaric ein autarkes Stromversorgungsmodul für Messtechnik in Erprobungsfahrzeugen vor. Der integrierte Lithium-Eisen-Phosphat-Akku (Li-FePo4) liefert eine Nennspannung von 13,2 V und hat eine Kapazität von 1,6 Ah. Er wird bei Bedarf über die intelligente Ladeeinheit aus dem Fahrzeugbordnetz heraus in Nebenzeiten geladen. Dabei wird sowohl der Ladezustand des Akkus als auch die Bordnetzspannung berücksichtigt: Bei Unterschreitung der Ladeschwelle 1 (drei unterschiedliche Schwellwerte konfigurierbar) wird der Akku aus dem Fahrzeugbordnetz geladen, sobald der Motor läuft und der Generator in Betrieb ist. Der Ladevorgang beeinflusst somit nicht die wichtigen Ruhestromaufzeichnungen. Bei längeren Stillstandszeigen des Fahrzeugs kann der Akku über die „Notladefunktion“ (Ladeschwelle 2, ca. 10 V) auch dann aus dem Fahrzeugbordnetz geladen werden, wenn der Motor abgestellt ist. Dadurch wird sichergestellt, dass die Messung kontinuierlich fortgeführt wird und keine Messdatenverluste entstehen. Die Notladefunktion ist zu- oder abschaltbar. Bei Langzeitmessungen mit KLARI-CORD 2 Messmodulen können bei voll geladenem Akku Standzeiten von 6 bis 8 Tagen ohne Nachladen überbrückt werden. Zwischen der KLARI-CHARGE Versorgung und dem Akku-Ladekreis sorgt eine galvanische Isolation von 50 V dafür, dass Mess- und Ladekreis einwandfrei voneinander getrennt sind. Das Stromversorgungsmodul ist in einem Aluminium-Gehäuse robust verpackt und entspricht der Schutzklasse IP65. Die Bedienung erfolgt über eine Folientastatur, für die Statusanzeige ist ein beleuchtetes LCD-Display integriert. KLARI-CHARGE ist ohne Konfigurationsaufwand nach Anschluss an das Bordnetz sofort betriebsbereit und zur Versorgung beliebiger Messtechnik mit einer Stromaufnahme von bis zu 200 mA geeignet. (oe)