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Das Fußgängerschutzsystem von TRW reduziert das Verletzungsrisiko für Fußgänger, indem es im Fall einer Kollision automatisch die Motorhaube anhebt (Grafik: TRW Automotive).
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Das Fußgängerschutzsystem von TRW verwendet bis zu drei unabhängige Beschleunigungssensoren (Remote Acceleration Sensors – RAS), die im vorderen Stoßfänger platziert sind. Diese Sensorsignale werden kontinuierlich im TRW-Steuergerät (ECU) analysiert. Bei einem bevorstehenden Unfall erkennt das System, ob das Fahrzeug mit einer Person oder einem anderen Objekt kollidiert. Handelt es sich um einen Fußgänger, löst das System automatisch einen Mechanismus aus, der die Motorhaube anhebt. Die Hebevorrichtung ist an beiden Fahrzeugseiten der Haube angebracht. Das Anheben der Motorhabe bei einer Kollision schafft Deformationsraum und bewirkt, dass die Energie, die beim Auftreffen des Fußgängers auf die Motorhaube entsteht, langsam abgebaut und damit das Verletzungspotential minimiert werden kann.
Martin Thoone, Vice President Global Electronics Engineering bei TRW, sagte: „Für unser neues Fußgängerschutzsystem greifen wir auf bewährte Hardwarekomponenten, Software und Algorithmen zurück, so dass wir in der Lage sind, unseren Kunden ein äußerst zuverlässiges System anzubieten. Die Sensoren können wir dabei an unsere ECU anbinden. Die wesentlich kostengünstigere Variante ist es aber, den Fußgängerschutz- Algorithmus in ein bestehendes Airbag-Steuergerät von TRW zu integrieren. Dies bietet auch Vorteile für die Erkennung von Unfällen mit Fahrzeugen oder anderen Objekten und Kollisionen mit Fußgängern.“ Systemvorteile ergeben sich aus der Gehäuseflexibilität der Sensoren für unterschiedliche Fahrzeugapplikationen sowie durch ein sicheres Kommunikations-Interface, das mit den in der Branche üblichen Protokollen arbeitet und somit Kompatibilität und Zuverlässigkeit gewährleistet. Das System verwendet den von TRW entwickelten X-RISA_8-Algorithmus zur Erkennung von Fußgängerkollisionen.