TRW-Airbag-Steuergerät integriert Crash und Trägheitssensoren
29-01-10
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In die neue Generation der Airbag-ECU von TRW Automotive können verschiedene Pre-Crash-Funktionen und die Trägheitssensoren für die Stabilitätskontrolle integrieren werden. Sie soll ab 2012 bei zwei namhaften Fahrzeugherstellern in Serie gehen. Um für Kunden einen Mehrwert zu schaffen, ist es mit der neuen ECU möglich, die Anzahl der Module im Fahrzeug zu reduzieren, ohne die Leistungsfähigkeit des Systems zu beeinträchtigen. Darüber hinaus wird die Sensorfunktionalität für den Seitenaufprall und das Überrollen durch die Nutzung von Daten aus den Trägheitssensoren verbessert. Die Integration der Trägheitssensoren in die Airbag-Steuereinheit bietet viele Vorteile. Erstens werden die Sensoren in der Nähe des Gravitationszentrums des Fahrzeugs platziert - eine besonders geeignete Lage, um die Bewegung des Fahrzeugs zu erkennen. Zweitens ermöglicht die Kombination von Trägheits- und Crashsensoren in einem Modul alternative Methoden der Diagnoseabdeckung. So können die Trägheitssensoren genutzt werden, um sowohl einen Seitenaufprall als auch einen Überschlag zu erkennen. Darüber hinaus können einzelne Sensoren mit integrierten Multisensoren-Schaltungen kombiniert werden. Schließlich kann auf viele Komponenten, die für ein separates Trägheitssensormodul benötigt werden, verzichtet werden, ohne das Design oder die Leistung des ESC-Steuergeräts zu verändern. Dies eröffnet den OEM erhebliches Einsparungspotential. Die ECU kann auch die Steuerfunktionen des Aktiven Gurtstraffers integrieren und gleichzeitig mehrere Pre-crash Funktionen beinhalten. Damit bietet sie eine höhere Flexibilität und weitere Integrationsmöglichkeiten für zentrale Sicherheitsfunktionen. Auch Zusatzfeatures wie die Sensorik für Fußgängerschutz und Überroll-Erkennung, die Auslösung von Stabilisatoren und die Insassenerkennung werden von der Airbag-Steuereinheit unterstützt. (oe)