Fujitsu Microelectronics Europe präsentiert ein neues Anwendungskonzept, mit dem sich die Möglichkeiten virtueller Instrumente in zukünftigen Passagier- und Nutzfahrzeugen zeigen lassen. Ziel der Entwicklung dieser virtuellen Cluster-Anwendung war es, eine vollständige „right-sized“-Systemlösung bereitzustellen. Zur Lösung gehören neben Hard- und Softwarekomponenten auch eine Demo-Anwendung sowie Tool-Unterstützung. Dies ermöglicht einen raschen Entwicklungsbeginn.
In dieser Applikation ist der Grafik-Prozessor MB86298 („Ruby“), eine auf Embedded-Anwendungen spezialisierte GPU von Fujitsu, Kern der Anwendung. Der Grafikkern bildet die Basis von SoCs der nächsten Generation, die visuelles Computing mit automobilspezifischen Funktionen vereinen. Die GPU verfügt über vier integrierte Video-Erfassungseinheiten sowie zwei Display-Controller; ihre Shader-Architektur ist konform zu Khronos OpenGL ES 2.0.
Mit CGI Studio, der neuen, plattformunabhängigen Software-Entwicklungsumgebung von Fujitsu Microelectronics Embedded Solution Austria (FEAT), wurde diese Konzeptanwendung umgesetzt. CGI Studio wurde speziell für die Realisierung von 3D-Instrumentenanzeigen und grafischen Bedienelementen (HMI/GUI) im Automobilbereich entwickelt. Die Demo-Anwendung ist in enger Zusammenarbeit mit dem Automotive Interface- Designstudio icon incar entstanden.
Der Anwender kann zwischen unterschiedlichen Designs wählen. Der „Basis“-Modus beispielsweise setzt auf höchste Benutzerfreundlichkeit, sodass der Informationsumfang optimiert wird. Mit Hilfe von harmonisierten Design-Elementen kann sich der Fahrer auf das Wesentliche konzentrieren. Dieser Modus ist die Standardschnittstelle und liefert dem Fahrer alle notwendigen Informationen für die jeweilige Fahrsituation.
Der „Sport“-Modus besitzt einen roten Hintergrund in Kombination mit konventionellen Zeigerinstrumenten. In dieser Betriebsart liefert die Instrumententafel nur minimale Informationen und fokussiert die Aufmerksamkeit des Fahrers auf wichtige Daten wie zum Beispiel jene des Drehzahlmessers. Dank ihrer Flexibilität und der Fähigkeit, nur die in der aktuellen Situation notwendigen Informationen anzuzeigen, sollen die Instrumenten-Cluster bei der Verbesserung der Sicherheit im Auto helfen. (es)