Das Projekt "Plug&Play Range Extender" untersucht, wie ein Modul aus einem kleinen, verbrauchsarmen Verbrennungsmotor und einem Generator die Reichweite von Elektroautos vergrößern kann. Im Projekt PELiKAn (Power Electronics in Kraftfahrzeugen und Aeronautik) soll eine Leistungselektronik mit erhöhtem Wirkungsgrad für Flug- und Kraftfahrzeuge mehr Effizienz bringen. Beide Projekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.
Die Partner bei PELiKAn arbeiten an der Entwicklung von kompakten, zuverlässigen und effizienten Spannungswandlern mit einem Wirkungsgrad von bis zu 99 Prozent. Erreicht werden soll dies mit regenerativen Ansteuerschaltungen, die durch eine Zwischenspeicherung von Energie die notwendige Ansteuerleistung reduzieren. Der Einsatz neuartiger Halbleitermaterialien, wie Siliziumkarbid, und eine höhere maximale Betriebstemperatur sollen zudem die Schalt- und Durchlassverluste der Schalter weiter reduzieren. An dem dreijährigen Projekt arbeitet Siemens mit Daimler, EADS, Infineon, ZF Electronics und dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme. Die Wissenschaftler der Siemens-Forschung beschäftigen sich speziell mit neuen Verschaltungskonzepten sowie der Steuerung und Regelung.
Im Projekt "Plug&Play Range Extender" wird das Konsortium aus den Firmen FEV, Siemens und Daimler sowie der Universität RWTH Aachen zunächst die Anforderungen für ein hochintegriertes Range Extender Modul definieren. Zusätzlich werden marktfähige Fahrzeugkonzepte erstellt. In einer späteren Phase soll dann ein Fahrzeug mit Range-Extender-Modul gebaut werden. (sh)