Energieversorger, Stadtwerke, Geräte- und Automobilhersteller sowie die Forschung trafen sich in Aachen zum zweiten Kongress für intelligente Stromnetze und intelligente Elektromobilität.
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Beim Kongress „Smart Watts - Smart Wheels 2010“ am 29. Juni in Aachen informierten sich 180 Teilnehmer in zwei parallelen Sessions über die Zukunft des deutschen Energiesystems und die Integration intelligenter Elektromobilität. Vorträge zu gesetzlichen Rahmenbedingungen, aktuellen Marktentwicklungen, neuen Trends in der Batterietechnologie und der Wertschöpfungsarchitektur der Elektromobilität zeigten die Dynamik eines schnell wachsenden Marktes. Geleitet von den Aachener „Smart Watts“- und „Smart Wheels“-Projektführern utilicount und FEV Motorentechnik und moderiert von Volker Stich vom Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen bot sich eine brilliante interdisziplinäre Plattform.
„Das E-Energy Programm der Bundesregierung erhöht den Mehrwert für neue Innovationsfelder“, so Andreas Goerdeler vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi). So schafft die Integration der Elektromobilität neue Energiedienstleistungen nicht nur für Energieversorger. Die Position der Automobilwirtschaft zur Elektromobilität erläuterte Wolfgang Steiger, Volkswagen AG. „Ziel einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung muss neben der Effizienzsteigerung der Fahrzeuge und insbesondere der Antriebssysteme die Erschließung neuer Primärenergien für die Mobilität und die Optimierung des Gesamtsystems sein.“ (la)