 |  
Neues Schnell-Ladegerät von Nissan.
|
Von der Vereinbarung zwischen Nissan, Siemens, dem spanischen Energieversorger Endesa, dem portugiesischen Elektrizitätsunternehmen Efacec, dem Auflade-Infrastrukturspezialisten DBT und dem Zulieferer Circutor versprechen sich die Kooperationspartner eine erhebliche Preissenkung der Ladeeinheiten - um die Hälfte auf unter 10.000 Euro.
Dadurch könnte die Einrichtung von Schnellladestationen für Tankstellen- und Parkhausbetreiber sowie auch für den Einzelhandel attraktiv werden, so Nissan in einer Presseerklärung. Bis 2015 soll das Netz auf Zehntausende von Stationen anwachsen.
Der Aufbau der Lade-Infrastruktur soll auch das Nissan Elektrofahrzeug LEAF für neue Kundengruppen attraktiv machen, die gelegentlich längere Reisen unternehmen müssen. Sie sollen dann in Zukunft ein engmaschiges Netz von Schnellladestationen vorfinden, an denen sie die Batterie ihres Fahrzeugs in weniger als einer halben Stunde auf 80 Prozent der Kapazität aufladen können. Die Stationen selbst verwenden Schnellladegeräte des „Cha de Mo"-Standards, die 50 kW abgeben und den Ladevorgang damit erheblich beschleunigen.
Erst kürzlich hatte Nissan in Japan neue Schnellladestationen vorgestellt, die 50 Prozent kompakter und 70 Prozent leichter sind als die bisher angebotenen Anlagen. Cha de Mo steht für „Charge to Move" und bezeichnet einen Industriestandard für Ladevorrichtungen von Elektrofahrzeugen, auf den sich japanische Unternehmen wie Nissan, Toyota, Mitsubishi und Fuji Heavy Industries verständigt haben. (oe)