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Die Konsortialpartner bei der Unterzeichnung der Absichtserklärung(v.l.n.r.): Dr. Rainer Feurer, BMW Group, Dr. rer. nat. Siegfried Dais,Robert Bosch GmbH, Prof. Dr. Thomas Weber, Mercedes-Benz Cars, Dr. Dirk Erich Mausbeck, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Dr. Arndt Neuhaus, RWE Deutschland AG, und Dr. Roland Busch, Siemens AG.
| Die sechs Partner unterzeichneten dazu eine Absichtserklärung in Stuttgart. Gemeinsames Ziel ist, den Aufbau einer flächendeckenden, einfach zu nutzenden Ladeinfrastruktur durch eine übergreifende Vernetzung voranzutreiben und das Angebot ergänzender Dienstleistungen zu ermöglichen. Fahrer von Elektrofahrzeugen sollen künftig überall schnell und einfach laden können, ohne sich Gedanken machen zu müssen, welcher Anbieter die jeweilige Ladestation betreibt. Dazu gehören auch eine einheitliche Authentifizierung an der Ladestation sowie eine transparente Abrechnung durch den individuellen Vertragspartner.
Neben der Unterstützung unterschiedlicher Abrechnungssysteme stellt die neue Plattform daher die Vernetzung von Zugangs-, Lade- und Serviceprozessen sowie die Erweiterung des Produktangebotes und der Dienstleistungen rund um die Elektromobilität in den Fokus. Technische "Insellösungen" sollen dabei so weit wie möglich integriert werden. Die Entwicklung eines einheitlichen Systemstandards für den Datenaustausch bildet die Basis für ein normgerechtes Netzwerk, in dem die erforderlichen Daten für Energielieferanten, Fahrzeughersteller, Ladesäulenbetreiber und Anbieter von Mehrwertdiensten in anonymisierter Form zur Wahrung des Datenschutzes bereitgestellt werden können. Das Gemeinschaftsunternehmen soll diese Plattform aufbauen und die Einbindung einer großen Zahl weiterer Marktteilnehmer ermöglichen. (sh)
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