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Galaktischer Sound bei niedrigen Geschwindigkeiten: Signalgeber im Prius soll Fußgänger schützen.
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Der Vollhybrid fährt einzelne Etappen seiner Fahrtstrecke ohne den Verbrennungsmotor, also rein elektrisch. Diese fast geräuschlose Bewegung der Fahrzeuge sorgt immer wieder für Irritation bei anderen Verkehrsteilnehmern, die von Automobilen bislang ein größeres Geräuschniveau erwarten. Zudem können auch sehbehinderte Personen ein leise rollendes Elektrofahrzeug kaum wahrnehmen.
Der neue Signalgeber ist nur für den Prius III in Japan zum Preis von etwa 120 Euro zuzüglich Einbaukosten nachrüstbar. Bei Geschwindigkeiten über 20 km/h unterscheiden sich Elektrofahrzeuge und herkömmliche betriebene Automobile akustisch kaum. Dann sind Abroll- und Umgebungsgeräusche lauter als der Antriebsmotor. Daher wird das System bei Geschwindigkeiten über 25 km/h abgeschaltet.
Das Gerät erzeugt einen synthetisch wirkenden Klang. Der Ton soll aufmerksam machen ohne zu nerven. Er schwillt je nach Geschwindigkeit bis auf maximal 55 dB an, um die Entfernung und das Tempo, mit dem sich das elektrische Fahrzeug nähert, erkennbar zu machen. Der Fahrer kann den akustischen Signalton per Taster ausschalten. Beim nächsten Start des Fahrzeugs wird er jedoch automatisch wieder aktiviert. Vorerst wird das Gerät nur in Japan angeboten. Die Verbreitung auf weiteren Märkten hängt von den jeweils vor Ort geltenden Gesetzen ab und wird noch geprüft.
Wer sich den nach Buck Rogers klingenden Toyota einmal anhören will, kann dies in dem japanischen Demonstrationsvideo. (la)